Intel Processor: Fokus auf einheitliche Marke statt Celeron und Pentium

Namensänderung für Notebook-Chips vorgestellt

Intel hat mitgeteilt, dass man seine Markenkommunikation vereinfacht bzw. vereinheitlicht: Statt der Marken Celeron und Pentium will man in Zukunft nur noch die Marke „Intel Procssor“ für die entsprechenden Serien einsetzen. Das soll ab dem Modelljahr 2023 im Notebook-Segment gelten. Es wird aber weiterhin abweichende Serien wir die Intel Core und vPro sowie Evo geben.

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Laut dem Intel-Vizepräsidenten und Interim-Manager der Mobile-Client-Plattform, Josh Newman, vereinfache man mit dem neuen Markenauftritt sein Angebot. Es werde damit für Kunden noch leichter, den passenden Prozessor für ihre Bedürfnisse zu entdecken. Vermutlich dürfte das neue Branding dann erstmals für die kommenden Chips der Reihe Raptor Lake für Notebooks greifen.

Bisher haben wir jedoch den Eindruck, Intels neuer Markenauftritt stößt bei Anwendern eher auf gemischte Resonanz. Letzten Endes ist „Intel Processor“ auch nicht aussagekräftiger als eben die Unterteilung in die beiden Serien Celeron und Pentium.

Generell ist Intel für kontroverse Bezeichnungen bekannt, denn Intels Chip-Fertigungsprozess im 10-Nanometer-Verfahren bezeichnet der Hersteller selbst etwa als „Intel 7“. Das hat den Hintergrund, dass der Konzern die Ansicht vertritt, das eigene 10-nm-Verfahren sei technisch mit den 7-nm-Verfahren der Konkurrenz vergleichbar. Für die Kunden ist das dennoch eher verwirrend als hilfreich.

Quelle: Intel

André Westphal

Redakteur

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