Nio: E-Auto-Hersteller präsentiert ein eigenes Smartphone

In Europa kommt das Flaggschiff aber nicht auf den Markt

Nio ist eigentlich für seine E-Autos bekannt, die auch in Deutschland zu haben sind. In China hat man jedoch nun ein Smartphone-Flaggschiff vorgestellt, das Nio Phone. Es soll vor allem mit Vernetzungsmöglichkeiten mit den Fahrzeugen des Unternehmens aus der Masse herausstechen. Dank Ultra-Wideband kann es auch als Autoschlüssel dienen – selbst wenn das Smartphone ausgeschaltet ist.

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Obendrein lassen sich Apps des Smartphones mit den In-Car-Displays steuern. Mit einem einzelnen Nio-Smartphone lassen sich auch mehrere Nio-Autos steuern. In China geht das Smartphone bereits ab 28. September 2023 in die Auslieferungen. Vorbestellungen sind ab sofort möglich. Das Nio Phone kostet als Performance Edition mit 12GByte RAM und 512 GByte Speicherplatz umgerechnet ca. 835 Euro. Wer auf die Signature Edition mit 12 GByte RAM und 1 TByte Speicherplatz umsteigt, soll 887 Euro zahlen. Die EPedition Edition mit 16 GByte RAM plus 1 TByte Speicherplatz kostet 964 Euro.

Als SoC dient bei allen Varianten der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 2 mit 3,36 GHz Takt. Es gibt aber Unterschiede abseits von RAM- und Speicherausstattung. Die Performance Edition kommt in den Farben Mirror Hollow Pink, Stratosphere Blue, Star Gray und Star Green in den Handel. Die sogenannte Signature Edition erscheint in den Farben Snow Melt White und Faraway Mountain, mit Gehäusen, die Keramik und Kunstleder verwenden. Die EPedition Edition schließlich nutzt die Farben Ink Blue sowie Red Line Split und soll höherwertige Materialien einbeziehen, heißt es.

Das Nio Phone 1 basiert auf einem AMOLED-Display mit 6,81 Zoll Diagonale, das mit 3.088 x 1.440 Pixeln auflöst. Die Bildwiederholrate steht bei adaptiven 120 Hz. Natürlich unterstützt der Screen auch HDR und wird bis zu 1.800 Nits hell. Der verbaute Akku erreicht 5.200 mAh als Kapazität. Er kann kabelgebunden mit 66 und kabellos mit 50 Watt geladen werden. Reverse Wireless Charging ist mit 10 Watt möglich. Das Betriebssystem der Wahl ist Android 13, auf dem die Oberfläche SkyUI aufsetzt.

Dabei verspricht Nio, dass weder Werbung eingebunden wird noch Bloatware vorinstalliert sei. Ebenfalls ist das Nio Phone noch nach IP68 resistent gegen Staub und Wasser. Stereo-Lautsprecher mit Dolby Atmos sowie ein Ultraschall-Fingerabdruckscanner unter dem Display dürfen nicht fehlen. Die Hauptkamera des Smartphones nutzt im Übrigen einen Aufbau mit 50 (Sony IMX707, Weitwinkel, OIS) + 50 (Sony IMX766, Ultra-Weitwinkel) + 50 (Sony IMX890, Periskop-Telephoto, OIS) Megapixeln.

Für Europa ist das Nio Phone 1 leider nicht vorgesehen.

Quelle: Nio

André Westphal

Redakteur

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