Nvidia soll seinen Grafikkarten-Refresh, die GeForce RTX 50 Super, nach einigem Hin und Her endgültig zu den Akten gelegt haben. Der Hersteller selbst schweigt zwar, doch die Speicherkrise soll den ursprünglich geplanten Modellen den Todesstoß versetzt haben. Denn die Super-Grafikkarten sollten gerade vorwiegend mit mehr GDDR7-VRAM punkten. Doch das ist jetzt nicht mehr zu tragfähigen Verkaufspreisen realisierbar. Und nicht nur Nvidia soll ins Zaudern geraten. Auch AMD gönnt sich wohl eine Denkpause.
Neue Radeon-Grafikkarten auf Basis der frischen Architektur RDNA 5 sollen demnach frühestens 2027 auf den Markt kommen. Die Rede ist aktuell von der 2. Jahreshälfte. Da auch die kommenden GeForce RTX 60 erst 2027 erscheinen werden, dürfte 2026 ziemlich Ruhe in den GPU-Markt einkehren. AMD soll dabei nicht nur wegen der hohen DRAM-Preise abwarten, sondern auch, weil Nvidia zu sehr den Markt dominiert. Letztere hätten so hohe Margen, dass sie jeden Angriff von AMD einfach mit Preissenkungen abwehren könnten. AMD bräuchte quasi einen richtigen Kracher – vergleichbar mit den X3D-Prozessoren im CPU-Markt, denen Intel nichts entgegensetzen kann.
AMD bedient deswegen mit seinen Grafikkarten aktuell auch nur die Einstiegs- und Mittelklasse. Ähnlich handhabt es Intel mit seinen Arc-Modellen. Wer 2026 jedenfalls eine GeForce- oder Radeon-Grafikkarte kaufen will, wird offenbar zu den bereits 2025 erschienenen Modellen greifen müssen. Die neuen Generationen sind erst im nächsten Jahr zu erwarten.
Quelle: Kepler_2

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