Praxis
Der Anschluss des Titan Army G2785S an den PC ist schnell erledigt. Der Nvidia-Treiber meiner GeForce RTX 5070 Ti erkennt sofort die G-Sync Kompatibilität und steuert den Monitor bei bis zu 240 Hz und 10 bit Farbtiefe an. Der Titan Army G2785S ist der erste Monitor, bei dem ich HDR in Windows 11 einschalten kann und das Bild nicht schlechter wird. Bei all den vorher getesteten Monitoren mit VA- oder IPS-Panel werden die Farben dann blass, nicht so bei diesem OLED-Modell.
Über den Monitor kann die Helligkeit im HDR-Betrieb nicht mehr eingestellt werden, wohl aber über die Bildschirmeinstellungen in Windows. Das Bild weiß sofort zu begeistern, OLED-typisch wirken die Farben äußerst lebendig. Der Wechsel zurück zum 34″-Monitor mit VA-Panel wirkt wie ein Grauschleier über dem Bild, aber mit deutlich größerer Bildfläche. In diesem Preisbereich sind 34″ große OLED-Monitore noch nicht anzutreffen.
- Titan Army G2785S – OSD
- Titan Army G2785S – OSD
- Titan Army G2785S – OSD
- Titan Army G2785S – OSD
- Titan Army G2785S – OSD
Das OSD ist in vielen Sprachen verfügbar, darunter auch Deutsch. Die Übersetzungen sind nicht die Besten, „Power“ wurde zum Beispiel mit „Macht“ übersetzt. Aber man findet sich zurecht und kann alle notwendigen Einstellungen schnell finden. Es gibt auch ein umfangreiches Menü für die OLED-Einstellungen, um Einbrennen zu vermeiden.
Wer ein völlig schwarzes Bild erwartet, wenn es schwarz sein sollte, könnte etwas enttäuscht werden – dies funktioniert nur in einem dunklen Raum. Das Panel selbst reflektiert immer etwas Umgebungslicht, wodurch es nicht so satt schwarz wirkt, wie man es von einem OLED erwarten würde. Die Panelhersteller arbeiten daran und verbessern es kontinuierlich, was momentan vor allem in dem Premium-Preissegment ankommt.
- Titan Army G2785S
- Titan Army G2785S – schwarzes Bild
Der Stromverbrauch ist bei OLED-Bildschirmen sehr stark vom Bildinhalt abhängig, da schwarze oder dunkle Flächen weniger Energie benötigen als helle Flächen. Eine pauschale Aussage ist somit unmöglich. Die untere Grenze liegt bei ca. 19 Watt und steigt im HDR-Modus auf bis zu 68,3 Watt. Im Mittel auf dem Windows-Desktop könnt ihr mit etwa 30 Watt rechnen.








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