Wie gestern schon angekündigt, hat nach Intel nun auch AMD das Ergebnis des Geschäftsjahres 2000 veröffentlicht. Auch wenn die Erwartungen für das vierte Quartal aufgrund des schlechten Weihnachtsgeschäfts nicht ganz erfüllt wurden, kann man für das gesamte Jahr 2000 von einem „Rekordjahr“ sprechen, wie es CEO William Sanders bezeichnet hat. Die Einnahmen aus Verkäufen von Prozessoren und Flash-Speicher stiegen gegenüber 1999 um 63% auf 4,64 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn (ohne Firmenverkäufe) liegt bei fast 784 Millionen US-Dollar. Damit ist 2000 das erste Jahr seit 1995, in dem AMD wieder Gewinn gemacht hat. Noch 1999 wurde ein Verlust von knapp 89 Millionen US-Dollar verzeichnet.
Im Gegensatz zu Intel erwartet AMD vom ersten Quartal diesen Jahres keinen Umsatzrückgang. Es werden voraussichtlich nicht so viele Prozessoren verkauft wie im vierten Quartal 2000, aber immer noch mehr als im vergleichbaren ersten Quartal des Vorjahres. Für das gesamte Jahr 2001 rechnet AMD mit einer Umsatzsteigerung von 15%.
Hilfreich ist natürlich auch, dass AMD weiterhin als Lieferant von Flash-Speicher für die Mini-Computer von Palm tätig ist. Erst gestern wurde ein Vertrag bis 2003 unterzeichnet, der AMD eine solide Absatzbasis schafft.
Quelle: Pressemitteilung
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