Framework erhöht massiv die Preise für RAM bei seinen Desktop-PCs

Wer 128 GByte DDR5-RAM wünscht, muss besonders tief in die Tasche greifen

Der Hersteller Framework hat sich einen guten Ruf durch seine modularen Notebooks und konfigurierbaren Desktop-PCs aufgebaut. Doch aufgrund der aktuellen Speicherkrise sehen sich Kunden nun mit erheblichen Preiserhöhungen konfrontiert. Besonders groß sind die Anstiege, wenn Anwender die maximale Speichermenge von 128 GByte DDR5-RAM ausreihen möchten.

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So kostet etwa die Grundausstattung eines Desktop-PCs bei Framework mit 64 GByte RAM 1.879 Euro. Mit von der Partie ist hier auch der AMD Ryzen Max+ 395 als Chip. Wer stattdessen bei ansonsten identischen Komponenten 128 GByte Arbeitsspeicher wünscht, wird mit 2.769 Euro zur Kasse gebeten. Für die zusätzlichen 64 GByte RAM wird also ein Aufpreis von satten 890 Euro fällig. Das muss man erst einmal verdauen.

Framework hat mitgeteilt, dass man die Preiserhöhungen bedauere und natürlich auch wieder Preissenkungen vornehmen werde, sobald der Markt zur Ruhe komme. Im Übrigen sind in den obigen Beispielen noch gar nicht die Kosten für SSDs, den CPU-Kühler oder das Betriebssystem enthalten. Ein PC der Marke Eigenbau dürfte somit für findige Leser immer noch die preislich attraktivste Option bleiben.

Quelle: Framework

André Westphal

Redakteur

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