Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) kritisiert die Pläne zur Online-Expansion der öffentlich-rechtlichen Sender und stellt dabei Forderungen auf, die den Wünschen der Gebührenzahlern zuwider laufen. Stein des Anstoßes sind die von ARD und ZDF geplanten Online-Portale mit journalistischen Inhalten. Denn diese würden in direkte Konkurrenz zu den Online-Angeboten der Verlage treten.
Ginge es nach dem VDZ, so dürften die öffentlich-rechtlichen Sender auch weiterhin nicht mehr als 0,75 Prozent ihrer Gebührengelder für die Online-Angebote aufwenden. Auch müssten die dort angebotenen Inhalte ausschließlich programmbegleitend sein. Einen “Freibrief für journalistische Inhalte” dürfe es nicht geben.
Der VDZ wünscht weiterhin, dass die Online-Angebote frei von Werbung sein sollen und Inhalte aus diesen Angeboten nicht an Dritte zur Nutzung lizensiert werden dürfen. Damit laufen diese Forderungen den Wünschen vieler Gebührenzahler entgegen, die sich mehr Eigenfinanzierung der Sender durch Werbung und den Verkauf von Inhalten erhoffen.
Quelle: VDZ
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