Das Tablet Surface RT verkauft sich nicht so gut wie von Microsoft erhofft. Allerdings erscheint nun das Surface Pro mit dem vollwertigen Windows 8 und x86-CPUs als neue Hoffnung. Gleich zum Verkaufsstart gibt es jedoch Ärger auf Kundenseite: So ist bei den Tablets im Verhältnis nur sehr wenig Speicherplatz frei verfügbar. Wer beispielsweise ein Surface Pro mit 64 GByte Speicherplatz erwirbt, kann nur 23 GByte frei nutzen. Beim Modell mit 128 GByte Speicherplatz sind nur 83 GByte frei nutzbar. Microsoft hat diese Angaben offiziell bestätigt und versucht die Käufer zu beruhigen.
Ein vorinstalliertes Windows 8 belegt tatsächlich Speicherplatz. Nein! Doch! Ohhh! Und mit aktivierter Recovery-Partition sogar doppelt. Nein! Doch! Ohhh!
Mimimimi, nur noch 23 GB frei, mimimimi. Wenn man die vorinstallierte Bloatware löscht und die Recovery-Partition auf einen USB Stick verlagert, dann hat man den freien Speicherplatz verdoppelt. :-O Ausserdem ein schnelleres und sichereres System. :-P
Und 64GB kosten als Class-10-SDXC-Karte keine 40 Euro mehr - das also was soll das Geflenne?!
Jop Windows belegt Speicherplatz...und das nicht zu knapp. Kann aber auch die Käufer verstehen: umso teurer die Geräte sind um so eher wird bei jeden kleinen Scheiß rumgeheuelt. Und die MS Tablets sind nicht die billigsten. Ein USB Stick sieht blöd aus, ja...dann soll MS halt dabei eine min 32 GB große microSDXC Karte (ohne Aufpreis) packen. Dann passt es wieder fast.
Zuletzt geändert von raymond am 02.02.2013, 20:47, insgesamt 4-mal geändert.
plattmachen und frisch installieren. das handwerkszeug dazu mag zwar nur halbwegs begabten it-affinen typen vorbehalten sein...aber immerhin ;) welches MS-produkt ist schon perfekt? :D usb-drive mit windows-image und gut is ;)
in unternehmen dürfte das auch nicht so ein großes problem darstellen, dort wird ja eh via netzwerk installiert. mit usb 3.0 to ethernet und schon gelingt die installation ;)
Wer von euch würde ein Notebook kaufen mit nur 23GB Speicherplatz für 899 Euro? Ihr seit doch die selben MIMIMIS die beim Macbook Air gemotzt haben es gäbe da "nur" 128 GB Speicher auf der SSD nun haben wir selbiges bei einem Notebook ohne Tastatur mit Touchscreen (mehr ist die Hardware ja nicht). Für Unternehmen ist das ein KO Kriterium, denn eigentlich sollte das Surface Pro als All in One Lösung dienen, also mit Docking Station als Notebook- und Desktop Ersatz. Dies ist aber mit weniger als 100 GB lokalem Speicher unsinnig, da ein portables Gerät auch ohne Server lauffähig sein muss, allein bei uns sind aber Programme und Pakete installiert die mehr als 40 GB ausmachen. Manche sachen DÜRFEN NICHT in Netzlaufwerke abgespeichert werden oder das Neztlauferk ist viel zu langsam, was das ganze sehr unproduktiv machen würde. Für Unternehmen ist das also Quark.
g1n hat geschrieben:plattmachen und frisch installieren. das handwerkszeug dazu mag zwar nur halbwegs begabten it-affinen typen vorbehalten sein...aber immerhin ;) welches MS-produkt ist schon perfekt? :D usb-drive mit windows-image und gut is
Das soll wobei helfen?
@xor ich finde zwar auch, dass es eine 256 GB oder noch größere Version (evtl. auch mit mehr RAM) geben sollte aber 100GB sind schon eine ganze Menge Daten. Kann man da eigentlich irgendwas aufrüsten?
Zuletzt geändert von PatkIllA am 03.02.2013, 09:55, insgesamt 1-mal geändert.
xor hat geschrieben:Wer von euch würde ein Notebook kaufen mit nur 23GB Speicherplatz für 899 Euro? Ihr seit doch die selben MIMIMIS die beim Macbook Air gemotzt haben es gäbe da "nur" 128 GB Speicher auf der SSD nun haben wir selbiges bei einem Notebook ohne Tastatur mit Touchscreen (mehr ist die Hardware ja nicht). Für Unternehmen ist das ein KO Kriterium, denn eigentlich sollte das Surface Pro als All in One Lösung dienen, also mit Docking Station als Notebook- und Desktop Ersatz. Dies ist aber mit weniger als 100 GB lokalem Speicher unsinnig, da ein portables Gerät auch ohne Server lauffähig sein muss, allein bei uns sind aber Programme und Pakete installiert die mehr als 40 GB ausmachen. Manche sachen DÜRFEN NICHT in Netzlaufwerke abgespeichert werden oder das Neztlauferk ist viel zu langsam, was das ganze sehr unproduktiv machen würde. Für Unternehmen ist das also Quark.
Hä? Kommische Unternehmenslogik. Es soll sicherer sein die Daten lokal zu speichern als im Unternehmensnetzwerk? Und am Ende des Tages nimmst du dein Laptop mit vertraulichen Daten mit nach Hause und verlierst diese. Gerade in den Unternehmen ist es wichtig, dass die Daten die Firma nicht verlassen, deswegen setzen viele auch Thin Clients und schalten bei den Clientboxen sogar die USB Ports aus. Neulich war einer, der mit einem Laptop beim Kunden etwas zeigen wollte, danach wurde die gesamte Platte von dem Notebook nach aller Kunst des Formatierens platt gemacht. Allgemein sehe ich für die Firmen keinen richtigen Verwendungszweg für so ein Gerät. Es gibt Ultrabook die Leistungsfähiger und mit besserer Akkulaufzeit sind. Und gibts da nicht diese, bei denen man das Display umdrehen kann und die auch Touchscreen haben. Weiss allerdings nicht was diese kosten.
@vitalik schon mal was von Verschlüsselung gehört?
Für ein paar Anwendungen wäre das schon praktisch. In den meisten Fällen sitzt man ja aber doch die längste Zeit am gleichen Platz und da tuts auch ein normaler Desktoprechner.
Zuletzt geändert von PatkIllA am 03.02.2013, 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
PatkIllA hat geschrieben:@vitalik schon mal was von Verschlüsselung gehört?
Für ein paar Anwendungen wäre das schon praktisch. In den meisten Fällen sitzt man ja aber doch die längste Zeit am gleichen Platz und da tuts auch ein normaler Desktoprechner.
Mit der Verschlüsselung klappt das nur in Einzelfälle. Was passeirt, wenn man das Passwort vergisst? Eine Platte voll mit Datenmüll?
vitalik hat geschrieben:Mit der Verschlüsselung klappt das nur in Einzelfälle. Was passeirt, wenn man das Passwort vergisst? Eine Platte voll mit Datenmüll?
Meinst du das jetzt ernst? Habt ihr alle Daten genau einmal auf einer Platte?
Wir haben alle unsere eigenen und Kundendaten auf Laptops und externen Festplatten verschlüsselt.
Zuletzt geändert von PatkIllA am 03.02.2013, 12:28, insgesamt 2-mal geändert.
Hier werden auch alle Notebookplatten verschlüsselt. Im ganzen Unternehmen. Das ist Pflicht. Und die wichtigen Daten liegen alle im Repo. Kann man sich jederzeit neu ziehen.
Wenn Verschlüsselung, dann eine Enterprise Lösung mit Recovery Möglichkeit, da gibts einige.
Nimmt man das Surface Pro nicht als Desktop Ersatz sondern nur als Tablet um Projekte (lies: Apps) vorzuzeigen, sollten 128GB / 83GB netto vollkommen ausreichen. Dazu noch ne Einwahlmöglichkeit ins Unternehmen (VPN/Citrix) und fertig iss die Laube. Ob man da den Preis rechtfertigen kann muss man je nach Einsatzzweck unterscheiden. Hab ich nen Prestigeprojekt sind 900€ nur nen Tropfen auf nen heissen Stein, die fallen da nicht mehr ins Gewicht :) Müsst ich aufs Geld kucken oder wollte ich das als Desktopersatz mit allem drum und dran würd ich mich nach was anderem umkucken (nur nach was?)
vitalik hat geschrieben:Mit der Verschlüsselung klappt das nur in Einzelfälle. Was passeirt, wenn man das Passwort vergisst? Eine Platte voll mit Datenmüll?
Meinst du das jetzt ernst? Habt ihr alle Daten genau einmal auf einer Platte?
Wir haben alle unsere eigenen und Kundendaten auf Laptops und externen Festplatten verschlüsselt.
Wir haben gar keine Daten lokal, sondern nur Thin Client und Citrix.
!nil hat geschrieben:Enterprise mit Recovery? Ernsthaft? Das ist doch nur ein Zweitschlüssel der hinterlegt wird. Das kann sogar schon dm-crypt oder Truecrypt.
dm-crypt kenne ich jetzt nicht aber wo kann TrueCrypt das denn? Mal abgesehen davon den Header wieder zurückspielen. Da muss man aber wieder eine Verwaltung für die Header und Zuordnung zum Gerät haben.
vitalik hat geschrieben:Wir haben gar keine Daten lokal, sondern nur Thin Client und Citrix.
Und wie kommst du jetzt zu dem Kommentar mit der Verschlüsselung?
Zuletzt geändert von PatkIllA am 03.02.2013, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
Nein, das ist nicht nur ein Zweitschlüssel. Das ist eine Lösung die Einmalschlüssel (30stellige+) für das jeweilige Gerät generiert (Recovery Token). Zusammen mit einem dementsprechenden Server der User/Gerätenamenverwaltung hat (PGP bietet sowas an).
Das macht man idR mit Keyfiles: http://www.truecrypt.org/docs/keyfiles Ich denke mal das müsste mit dem Recovery Token ähnlich sein. Schiesslich muss auch der Recoverymechanismus durch den selben Verschlüsselungsalgorithmus. Gäbe es einen anderen Weg wäre der Cryptocontainer IMHO kaputt.
!nil hat geschrieben:Das macht man idR mit Keyfiles: http://www.truecrypt.org/docs/keyfiles Ich denke mal das müsste mit dem Recovery Token ähnlich sein. Schiesslich muss auch der Recoverymechanismus durch den selben Verschlüsselungsalgorithmus. Gäbe es einen anderen Weg wäre der Cryptocontainer IMHO kaputt.
TrueCrypt hat geschrieben:Keyfiles [...] Allows multiple users to mount a single volume using different user passwords or PINs. Just give each user a security token or smart card containing the same TrueCrypt keyfile and let them choose their personal password or PIN that will protect their security token or smart card.
Aber das habe ich, zugegeben, noch nie ausprobiert. Nur so hingenommen. Mangels Smart Card o.ä. Mit einem einfachen Keyfile gehts wohl nicht (zumindest hatte ich den Eindruck als in deren Forum etwas quer gelesen habe). Schade.
Naja. dm-crypt kann das sicher. Dort habe ich es schon vor einiger Zeit ausprobiert. Allerdings über LUKS.