News | Thurrott: Kritik an Windows 8 stimmt

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Newsbot
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News | Thurrott: Kritik an Windows 8 stimmt

Ungelesener Beitrag von Newsbot » 14.05.2013, 14:14

Microsoft hatte sich jüngst über die fortlaufende Kritik an seinem Betriebssystem Windows 8 beschwert: Der Hersteller wirft Analysten und Medienvertretern vor einseitig zu "bashen", statt sachlich an das Produkt heranzutreten. Dem widerspricht nun der unabhängige Windows-Experte und renommierte IT-Blogger Paul Thurrott: Man sollte sich nur über Kritik beklagen, wenn jene zu unrecht käme. Der Ärger der Community und Presse über Windows 8 sei allerdings vollkommen berechtigt und durch Microsoft selbst verschuldet.


http://www.hartware.de/news_57770.html

Saftpresser
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Re: News | Thurrott: Kritik an Windows 8 stimmt

Ungelesener Beitrag von Saftpresser » 14.05.2013, 15:12

DEr Mann hat Recht.

Ich denke auch so :)

riDDi
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Re: News | Thurrott: Kritik an Windows 8 stimmt

Ungelesener Beitrag von riDDi » 14.05.2013, 16:43

Was dem ganzen die Extraportion Tragik verleiht ist, dass Microsoft in Windows 7 es nach 7 gescheiterten Versuchen endlich geschafft hat, das Startmenü in eine benutzbare Form zu bringen, nur um es mit Windows 8 gleich wieder zu entfernen.
Sie schaffen es einfach nicht, Funktionen zu verbessern. Beispiel Backup. In XP konnte man festlegen, welche Ordner zu sichern sind. Es war aber insgesamt kompliziert und etwas versteckt. In Vista konnte man nichts mehr auswählen. Welche Dateien gesichert wurden entschied Windows. Bei mir fehlte etwa die Hälfte aller wichtigen Dateien. Videos im Matroska-Format werden ignoriert, genauso wie einfache Textdateien (z.B. Quellcode) und sowas wichtiges wie die Konfigurationsdateien von Programmen fehlt auch komplett. In 7 durfte ich dann tatsächlich wieder zusätzlich auswählen, welche Ordner wichtig sind. Es war aber genau so langsam und unzuverlässig wie unter Vista. Ständig gab es neue, vollständige Sicherungen, die das Backup-Ziel zumüllten. Der kürzeste Backup-Zeitraum war nicht ohne Grund 1 ganzer Tag. Zurück in die Gegenwart gibt es jetzt kein File-Backup mehr, sondern den Dateiversionsverlauf. Hier darf ich wieder keine Ordner auswählen, sondern nur Bibliotheken. Wenn ich etwas sichern will, dann muss es in einer Bibliothek sein. Bei großen Dateien versagt das System übrigens und lädt bei der kleinsten Änderung die ganze Datei hoch. Ergebnis: meine Sicherung von Steam war neulich 1,5 TB groß. Außerdem erlaubt es immer noch keine vollständige Wiederherstellung des Systems.
Vergleich Apple: Time Machine sichert seit der Einführung im gleichen Format das gesamte System und erlaubt eine vollständige Wiederherstellung, absolut problemlos. Man kann also sogar auf Dateiversionen zugreifen kann, die vor einem Betriebssystemupgrade erstellt wurden. Ordner, die ich ganz sicher nicht brauche kann ich von der Sicherung ausschließen. Es ist schnell und macht in der Standardeinstellung stündliche Backups, ohne dass die Arbeit darunter leidet.
Das Ergebnis ist eine ungemeine Steigerung der Sicherheit und Zuverlässigkeit. Beim Wechsel auf eine SSD hab ich die OSX-DVD eingelegt und Wiederherstellung vom Backup ausgewählt. Mein Server taucht in der Liste auf und ohne weiteres Zutun ist in weniger als einer Stunde das System in exakt dem Zustand wieder verfügbar, in dem ich es auf der alten Festplatte zurückgelassen habe.
Zuletzt geändert von riDDi am 14.05.2013, 16:54, insgesamt 3-mal geändert.

Iruwen
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Re: News | Thurrott: Kritik an Windows 8 stimmt

Ungelesener Beitrag von Iruwen » 14.05.2013, 18:16

riDDi hat geschrieben:Sie schaffen es einfach nicht, Funktionen zu verbessern
Siehe http://blog.zorinaq.com/?e=74

riDDi
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Re: News | Thurrott: Kritik an Windows 8 stimmt

Ungelesener Beitrag von riDDi » 15.05.2013, 16:11

Es geht nicht mal um den Kernel, wobei an der Backup-Misere mit Sicherheit viele der Low-Level Komponenten mit Schuld sind (u.a. NTFS). Nicht mal bei den Funktionen, mit denen sich ihre Kunden Tag für Tag auseinander setzen, schaffen sie Verbesserungen. Statt Optionen sinnvoll zu präsentieren und evtl. etwas zu verstecken, werden sie einfach entfernt. Oder es werden einfach Dinge geändert, nur um etwas geändert zu haben. Statt "Software" heißt es in der Systemsteuerung plötzlich "Programme und Funktionen". Warum? Einfach nur so, kein besonderer Grund. Microsoft kann nur verschlimmbessern. Etwas anderes kann bei Entscheidungen, die ausschließlich in dutzenden Gremien und Sitzungen getroffen weden können gar nicht passieren.

Iruwen
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Re: News | Thurrott: Kritik an Windows 8 stimmt

Ungelesener Beitrag von Iruwen » 15.05.2013, 16:47

In dem Blogpost gehts auch nicht nur um den Kernel.

Sima

Re: News | Thurrott: Kritik an Windows 8 stimmt

Ungelesener Beitrag von Sima » 16.05.2013, 02:28

Windows 8 hat ein paar nette Neuerungen, die man ohne Probleme auf das Desktop System von Windows 7 portieren könnte. Desktop Kunden möchten eben kein Betriebssystem haben, dass auf Tablets und Handys abgestimmt ist.

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