Pentium III Review

Die Jungs von Planet Hardware haben sich jetzt schon einen der neuen

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intel Pentium III genauer angesehen.
Dabei handelte es sich aber nicht um eines der (un-)beliebten Testmuster, sondern um einen finalen, für den Verkauf gedachten P3-500.
Der P3 ist zwar mit mit den SIMD (Single Instruction Multiple Date) genanntem Befehlssatz ausgestattet, daß der CPU die
Ausführung von bis zu vier Instruktionen innerhalb eines Taktzyklus ermöglicht, da es aber noch keine Software gibt,
die dieses Feature nutzt, wirkt sich das (noch) nicht auf die Performance eines P3-Systems aus. Da der neue Prozessor außerdem
weiterhin wie der Pentium II mit 100 MHz Front Side Bus und 32 KB L1 Cache auskommen muß, gibt er für den zu erwartenden
hohen Preis kein so gutes Bild ab. Apropos Bild: Folgendes Bild habe ich mal unverschämterweise von Planet Hardware geklaut,
das sehr gut den äußeren Unterschied von P2 und dem neuen SECC2-Gehäuse des P3 zeigt.

Wer mehr über SECC2 erfahren möchte, sei an diese kurze Erläuterung von mir
verwiesen.
Insgesamt bietet der neue Pentium nach Meinung von Planet Hardware nicht genug Performance-Gewinn, um einen das P2-System gleich verhökern
zu lassen. Da scheint es eher ratsam, auf die nächste Runde der P3s zu warten, die dann in 0,18 Mikron-Technologie gebaut sowie
den Camino-Chipsatz von intel und Rambus DRAM unterstützen. Bis dahin sollte sich auch SIMD in der Software langsam verbreitet
haben. Und nur diese Dinge gemeinsam heben den Pentium III dann endlich leistungsmäßig von seinem Vorgänger ab.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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