3DChip aus deutschen Landen

Erinnert sich noch jemand an SPEA, ein ehemals ruhmreicher

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und weit verbreiteter Grafikchiphersteller? Wie ja bekannt sein
dürfte wurde diese Firma von
Diamond geschluckt.
Doch vor dieser Übernahme arbeitete man an einem eigenen 3D Chip,
der jedoch nie herauskam. Die damaligen SPEA Entwickler haben sich aber
zusammengetan, um diese Idee weiter zu verfolgen. Herauskam die deutsche
Firma SP3D Chip Design.
Die Idee der inzwischen 100%igen Tochter von Philips scheint nun fertig
zu sein und auf den Markt zu kommen. Das Silicon soll den Namen
EnVision 2000 tragen. EnVision 2000 besteht aus 2 Elementen,
dem Comet (System-Interface / Triangle-Setup) und Star
(Linien / Polygone) im Minimalfall. Sie können aber auf bis zu
7 Elemente aufgerüstet werden. Zusätzlich ist noch die
Kombination mit einem Geometrie-/ Beleuchtungschip möglich. Als
Speicher werden DDR-SGRAMs verwendet werden. SP3D verspricht sich
dadurch Füllraten von bis zu 1 GPixel/s und einen Polygondurchsatz von
7,5 bis 14 Mio. Dreiecke/sek. Die ersten Karten mit dieser Lösung
sollen noch im zweiten Halbjahr in den Handel kommen. Näheres ist
aber noch nicht bekannt.
Wenn das klappen sollte, so wäre SP3D der erste deutsche Chipentwickler,
der einen 3D-Grafikchip zur Serie führt. Wir sind halt doch auch helle
Köpfe ;).

Quelle: Heise News

Jürgen Stosch

Senior-Redakteur und Community Manager

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