Apollo Pro 133/A Round-Up

Wer sich im Moment für einen Coppermine mit 133MHz FSB entscheidet hat es schon schwer. Kauft man den i820 mit extrem teuren RIMM? Oder nehme ich die schlechtere Performance für Boards mit einem MTH (Memory Translation Hub) aber mit DIMM in Kauf? Oder geh ich zu VIA und ihrem Apollo Pro 133/133A, wie ich es übrigens auch machen würde? Schwierige Fragen, also müssen wir Tests sprechen lassen.

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Doch zu i820-Boards hatten wir schon einige Round-Ups, nun wird es auch Zeit, dass wir ein solches über Apollo Pro 133 Hauptplatinen sehen könnten. Diesen Wunsch erfüllt uns Anandtech in ihrem Test.

Insgesamt mussten sich 12 Mainboards, in Slot1 oder Sockel 370 Ausführung, durch den Vergleich quälen. Doch bevor wir zu den Ergebnissen kommen, möchte ich noch einmal kurz auf die beiden Chipsätze eingehen. Grundsätzlich unterstützen beide einen FSB von 133MHz und dazu den AGP-Teiler von 1/2, darüber hinaus wird der neue VC-SDRAM unterstützt (Virtual Channel SDRAM).
Der wesentliche Unterschied liegt in der Unterstützung des 4x AGP. Der Apollo Pro 133 (Northbridge: VT82C693A) unterstützt dieses Feature nicht, der Apollo Pro 133A(Northbridge:VT82C694X) dagegen schon.
Nach dieser kleinen Wiederholung kommen wir nun zu den sehr überraschenden Ergebnissen. Während das Teilnehmerfeld bei Applikations-Benchmarks noch recht eng beieinander liegt, sieht es bei Quake III schon wieder ganz anders aus. Hier sind die gemessenen Ergebnisse extrem unterschiedlich. Mit 120.1 fps liegt das Gigabyte GA-6VX7-4X zusammen mit seinem Bruder GA-6VX-4X auf Platz 1. Letzter (der Boards, die bestanden) ist das Asus(!) ASUS P3V4X mit 78,1 fps. Wer sich von dem Ergebnis selber überzeugen möchte oder sich vielleicht einen Coppermine kaufen will, der sollte sich den wirklich guten und ausführlichen Round-Up einmal zu Gemüte führen.
Ich persönlich glaube im übrigen nicht, dass das Asus Board so schlecht ist, oder auch das Abit VA6, welches auch nicht besonders überzeugte. Hier könnten Probleme mit Treiber Schuld sein. Das wurde z.B. auch von Ravager berichtet. Er hatte mit seinem P3V4X 30% mehr Leistung mit anderen Treibern. Hier sollten die später folgenden Einzeltests weiter Aufschluß geben.

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