Wie funktionieren optische Datenspeicher

Die alltägliche Technik näher durchleuchtet

Wenn ihr jetzt mal einen kurzen Blick auf euren PC werfen würdet … macht schon, tut mir den Gefallen und schaut kurz zu eurem Tower-, Desktop- oder What-So-Ever-Gehäuse. Fein, was seht ihr da, z. B. ein CD-ROM oder DVD Laufwerk. Heute etwas alltägliches. Wir verwenden optische Speicher genauso selbstverfreilich, wie wir jeden Tag zu Mittagessen. Doch wie funktioniert diese Technik und was steckt dahinter. Das wissen nur die wenigsten. Bei der FiringSquad wird dagegen was unternommen. In ihrem Bereich „How does this work“ wird derzeit erklärt, wie optische Speicher funktionieren.

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Der Artikel beschreibt sehr verständlich und detailliert die optische Speicherung anhand von CDs mit einigen Exkursen hin zu Laserdiscs und DVDs. Doch letztere 2 werden vermutlich in den noch folgenden Parts näher beschrieben. Man macht dort einen Gang durch die Geschichte und erfährt, wie die Keyplayer Sony and Philips die Entwicklung zu dem brachten, was sie heute ist. Zuerst geht es darum, wie digitale Daten auf CDs abgelegt werden und wie der Laser sie wieder abliest. Vor allem hier gibt es zweierlei Möglichkeiten: Constant Linear Velocity (CLV) und Constant Angular Velocity (CAV). In kurzen Worten erklärt, bei CLV wird eine CD so beschleunigt, dass die Daten immer gleich schnell am Laser vorbeirasen. Der Motor muss beschleunigt werden, denn je weiter der Laser auf der CD nach außen wandert, desto länger werden die Wege und desto schneller muss die CD gedreht werden. CAV macht sich genau das zunutze, hier wird die CD immer gleich schnell gedreht.
Anschließend erfährt man einiges über den Aufbau einer CD, über die Art der Codierung der Daten und über die einzelnen Formate. Das Audioformat „Red Book“, das Datenformat ISO 9660 oder auch „Yellow Book“, dessen erweitertes High Sierra Format und die dadurch verbundenen Möglichkeiten für die Speicherung der Daten als Mixed Mode oder Multisession im CD-XA Format werden dabei besonders bedacht.
Alles in allem ein sehr interessanter Artikel und wirklich lesenswert. Wird einem doch die inzwischen so selbstverständliche Technik nähergebracht. Wer an den Backrounds interessiert ist, dem kann man den Artikel nur empfehlen!

Quelle: FiringSquad

Jürgen Stosch

Senior-Redakteur und Community Manager

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