Just cool it…

Do it yourself - Overclocking im Sinne von Heimarbeit

Was macht der geübte Zocker, wenn seine Grafikkarte einfach nicht

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die gewünschte Leistung bringt? Richtig, mal kräftig an der Performanceschraube
drehen… Ja, klar, man könnte natürlich auch einfach eine neue Karte
kaufen, aber das macht halt einfach keinen Spaß.

Nun, wie gesagt, man „überredet“ die Karte einfach, in dem man langsam aber
stetig die Taktzahl hochdreht. Das geht bis zu einem gewissen Punkt, ohne
die Hardware massivster Wärme auszusetzen. Dann wirds Zeit, in die Trickkiste
zu greifen. So wie die Jungs von ipkonfig. Um ihre Vodoo3 3500 mal so richtig
in Fahrt zu bringen, wurde kurzerhand der Kühlkörper des kleineren Bruders
Voodoo3 3000 von derselbigen Karte entfernt. Hmmm, was macht man denn in Gottes
Namen mit einem Kühlkörper von einer anderen Grafikkarte, zumal die eigene
ja doch schon einen besitzt… Richtig, der Kühlkörper wird nicht ersetzt,
sondern schlicht und einfach erweitert. Nach einer „kürzeren“ Bearbeitungszeit
wird das passive Kühlelement zersägt und den Speicherchips angepasst, denn
die sind das Ziel dieser Bastelstunde. Und siehe da, nachdem alle Speicherchips
einen eigenen handgemachten Kühlkörper besitzen, lässt sich aus der Karte
circa 20MHz mehr Leistung herauskitzeln als beim „normalen“ overclocking.
Damit bringt es die Voodoo3 3500 nun auf 220MHz an Speichertakt. Not bad.
Zum Vergleich: die Voreinstellung liegt bei 183MHz. Ist doch wesentlich
billiger, als eine komplett neue Grafikkarte zu kaufen, oder?

Quelle: ipkonfig

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