Mal was gaaaanz anderes…

Chiphersteller können ein Lied davon singen. Die Ausbeute

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an Halbleitern ist nicht besonders rosig, wenn man bedenkt,
was für ein Aufwand getrieben werden muss, um solch ein
Teil herzustellen. Die Räume müssen quasi steril sein,
einzelne Bakterien können ganze Produktionen unbrauchbar
machen. Tja, nun sind findige Wissenschaftler einfach auf
die Idee gekommen, Bakterien für sich arbeiten zu lassen.

Meine Reaktion war genau die gleiche: häää? Erst wird diesen
Quälgeistern der Krieg erklärt und nun setzt man sich
quasi an einen Tisch… Aber es hört sich recht vernünftig
an. Wie funktioniert denn eigentlich ein Transistor? Das ist
nichts weiter als ein elektronischer Schalter, entweder es
fließt Strom (binärische 1) oder es fließt eben keiner (binärische 0).
Photosynthese ist das Zauberwort. Bakterien werden durch das
Licht angeregt und erzeugen Elektrizität (Elektronen), Strom
kann also fließen. Und genau dieses Verfahren soll nun einen
Transistor zur Arbeit zwingen. Bakterische Photosensitivität
erzeugt ein Elektron, welches dann einen Transistor schaltet.
Und schon ist der „Biotransistor“ geboren.

Hört sich in der Theorie echt gut an. Doch wie das genau funktionieren soll,
übersteigt meinen Horizont. Muss ich denn nun anstatt einen
Lüfter einen Blinker auf meinen Prozessor schnallen? Bedeutet
Taktrate in ferner Zukunft die Frequenz einer Stroboskoplampe?
Keine Ahnung, aber wer sich genauer mit diesem Thema befassen
will, sollte sich mal mit dem Artikel von EETimes beschäftigen.

Quelle: EETimes

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