Internet aus der Steckdose

Ein Feldversuch in Sachsen-Anhalt weckt interessante Möglichkeiten

Surfen per Steckdose – in Sachsen-Anhalt ist es möglich. Der dortige

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Stromversorger Avacon hat sowohl den Telefon- als auch den Internetanschluß mit
dem Stromnetz mittels Powerlinetechnik von Oneline integriert. Hierbei
werden die Signale von einem speziellen 230-Volt Modem augewertet und
in die Telefonleitung eingespeist. Nun kann man eben mit einem stinknormalen
Telefon oder Modem die Daten weiter verarbeiten. Eigentlich eine tolle Sache. Ich wäre jedoch noch begeisterter, wenn man
nun direkt seinen Rechner einstecken und sofort mit einem integrierten
Modem loslegen könnte. Auch die Geschwindigkeit könnte vielleicht noch
zu einem Problem führen. Doch abwarten, was der Feldversuch als
Endergebnis uns bringen mag…

UPDATE!
Aus gut informierten Kreisen hat man uns mitgeteilt, dass diese „Oneline BOX“
einen separaten Netzwerk-Anschluß für 10 als auch für 100 MBit/s Karten bietet. Somit sind die 2 MBit/s auch gleich direkt vom PC aus nutzbar. Mehr stellt das Netz momentan noch nicht zur Verfügung. Sollte jedoch der Feldversuch erfolgreich verlaufen und sich gute Absatzmöglichkeiten bieten, könnte man durchaus später mit der vollen Bandbreite (10 MBit/s) durchs Netz surfen. Mittels eines speziellen Hubs wird das dann realisierbar sein. Erste Eindrücke kann man nächstes Jahr auf der CeBIT bewundern.

Quelle: Heise News

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