Intel baut 5000 Arbeitsplätze ab

Chiphersteller warnt vor deutlich niedrigeren Einnahmen

Der weltweit größte Chiphersteller Intel hat gestern bekanntgegeben, daß die Einnahmen im ersten Quartal diesen Jahres noch niedriger liegen werden als zunächst befüchtet. Es wird nun ein Rückgang von 25% gegenüber den Einnahmen von 8,7 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal 2000 erwartet. Zuvor hatte man mit 15% niedrigeren Einnahmen gerechnet.

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Weiterhin wird man über die nächsten neun Monate 5000 und damit etwa 6% der insgesamt 86.000 Arbeitsplätze bei Intel abbauen.
Damit stellt man sich bei Intel auf das schlechteste Quartal seit Ende 1997 ein! Zuvor hatte man die geringeren Einnahmen mit den schleppenden PC-Verkäufen in Nordamerika begründet. Dieser Trend hat sich in der übrigen Welt fortgesetzt. Außerdem hat Intel rückläufige Absatzzahlen bei Server-Prozessoren, Flash-Speicher und Netzwerk-Chips zu verzeichnen.
Eine Trendwende wird in diesem Jahr im allgemeinen nicht mehr erwartet, so dass sich die Chip-Hersteller auf harte Zeiten einstellen müssen. Wir dürfen gespannt sein, ob AMD auch in diesem Quartal mit einer eigenen Ertragswarnung folgen wird. Im Dezember letzten Jahres hatte AMD genau vier Tage nach Intels Warnung eine eigene herausgeben müssen.

Quelle: CNET News.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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