AMD: Wir erwarten keinen Preiskrieg

AMD äußert sich zu Preissenkungen

Jerry Sanders, Firmenoberhaupt des Chipherstellers AMD, äußerte sich heute zum erwarteten Preiskrieg zwischen seiner Firma und Intel. Nachdem Intel die Preise für des Pentium 4 um gut 50% senkte, sahen das viele als Auftakt zu einer neue Preisschlacht zwischen den beiden Konkurrenten. Einige hegen sogar die Befürchtung, AMD würde einen weiteren nicht überleben. Vor der Einführung des Athlon bekriegten sich die beiden Streithähne vor allem im LowCost-Markt. AMD’s Quartalsverluste übertrafen dabei jedes Mal aufs neue die des vorhergehenden Quartals. Eine Trendwende löste erst der Athlon aus, welcher Intel erstmals in die Defensive drängte.

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Der Pentium 4 hätte durchaus das Potential, dem Athlon gefährlich zu werden. Mit 1700MHz taktet der Pentium 4 rund 28% schneller als der schnellste Athlon. Zwar rechnet letzterer genauso effektiv wie der schnellste Pentium 4, das wissen allerdings nicht viele.

Sanders meint, dass Systeme mit AMD Prozessoren auch weiterhin günstiger sein werden als Systeme mit Pentium 4 Prozessoren. Weiterhin sei RDRAM weitaus teurer als DDR-RAM.
Sanders: „Wir wünschen keinen Preiskrieg und wir erwarten auch keinen.“

Angesprochen auf eine mögliche Partnerschaft mit Dell, bisher bestverteidigste Intel-Hochburg, äußerte sich Sanders sehr pessimistisch. Er erwartet auch in Zukunft keine Dell-PCs mit Prozessoren von AMD. Dell ist weltgrößter Hersteller von Komplett-PCs.

Für das zweite Quartal schätzt Jerry Sanders den Quartalsgewinn „seiner“ Firma auf 67 bis 108Mio US-Dollar. Zum Vergleich: Im 1. Quartal 2001 waren es $125Mio, im 1. Quartal 2000 $189Mio und im 2. Quartal 2000 $250Mio.

Quelle: The Register

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