Asus CUV4X-D – Dual CPU Mainboard

Anzeige

Einleitung

Als 1999 bekannt wurde, dass der damalige Celeron dualprozessorfähig ist, stiegen Systeme mit zwei Prozessoren schlagartig in der Gunst der Käufer. Als Abit dann auch noch das legendäre BP6 Mainboard produzierte, konnte man sich für wenige hundert DM zwei Celeron und ein Mainboard kaufen, das ideal zum Übertakten geeignet war.
Mittlerweile kann man den Celeron nicht mehr zu zweit betreiben. Abit und Co. brachten zwar mindestens gleichwertige Nachfolger des BP6 auf den Markt, der Boom der Dualprozessorsysteme war jedoch vorbei – zumindest bei den Privatanwendern. Zwei Pentium III sind eben doch eine ganze Ecke teurer als zwei übertaktete Celeron.
Mittlerweile kosten die Pentium III Modelle jedoch auch nicht mehr so viel. Einen 750MHz boxed Prozessor bekommt man schon ab 325DM. Zeit für uns, einmal die Vor- und Nachteile eines Dualprozessorsystems zu beleuchten. ASUS stellte uns zu diesem Zweck freundlicherweise das CUV4X-D Mainboard auf Basis des VIA Apollo Pro133A zur Verfügung.

Lieferumfang

Öffnet man die Packung, fällt einem zuerst das zusätzliche USB-Slotblech positiv auf. Damit kann man zwei weitere USB-Buchsen nutzen. Dafür muss man aber leider einen Slot opfern. Beim CUV4X-D ist dies jedoch nicht schlimm, da ASUS statt der üblichen 6 nur 5 PCI-Slots verbaute. Weiterhin befinden sich die üblichen IDE- und ein Floppy-Kabel im Karton. ASUS legte gleich zwei der modernen 80-poligen UDMA-Kabel bei, nicht wie sonst immer nur eines.
Im zweiten Prozessorsockel steckte ein Terminator. Ohne den könnte man das Mainboard nicht mit nur einem Prozessor betreiben.
Die Treiber-CD hält einen veralteten Virenscanner (PC-Cillin 98 V4.06) und ein Hardware-Monitoring Programm bereit. Damit kann man Daten wie Temperatur, Spannung etc. auslesen. Der restliche CD-Inhalt, Treiber, ist zum Großteil veraltet und sollte nicht mehr verwendet werden. Im Netz finden sich aktuellere Versionen.
Auf den fast schon zum Standard gewordenen RAID-Controller verzichtet ASUS. Wir halten das nicht für besonders tragisch. Nur ein Bruchteil der Anwender macht von ihm Gebrauch. Andererseits ist der Preis für das Board recht happig, so dass das Fehlen doch etwas überrascht.
Das Handbuch ist nur in englisch verfügbar und erklärt einige BIOS-Optionen unzureichend. Bei z.B. der „CPU-DRAM Back-Back Transaction“ würden sicherlich nicht nur wir gerne wissen, was das ist. ASUS schreibt im Handbuch jedoch nur, dass man es aus- und einschalten kann. Danke ASUS, der Anwender würde ohne diesen Hinweis hilflos dastehen.


ASUS CUV4X-D
ASUS CUV4X-D

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.