Northwood Test war kein Northwood

Angebliches Northwood-Testsample war ein Willamette

Gestern berichteten wir über ein erstes Preview von Intels kommendem Pentium 4 Prozessorkern, dem Northwood. Überraschenderweise war das Northwood-Testsample nichts anderes als ein schon jetzt verfügbarer Willamette, produziert im 0,13µ-Verfahren. Das verwunderte nicht nur uns, war doch bisher immer von vergrößerten Caches die Rede, die die Performance des Pentium 4 bedeutend steigern sollten.

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Heute nun kommt des Rätsels Lösung. Die beiden verantwortlichen Redakteure verwechselten angeblich den Northwood mit einem ganz gewöhnlichen Willamette im neue Sockel478-Format. Mit anderen Worten wurde dem Leser ein schon erhältlicher Prozessorkern als Northwood verkauft.

Der Test ist jedoch nicht völlig nutzlos, wurde doch mit einem i845-Mainboard getestet. Demnach ist das Preview einer der ersten umfassenden Vorabtests des neuen Pentium 4 Chipsatzes für SDRAM.

Ein Tipp an die beiden tecChannel-Redakteure Michael Eckert und Nico Ernst: Man hätte an der Abwärme merken müssen, dass der Prozessor im Gehäuse kein in 0,13µ produzierter Prozessor ist. Zumindest mich würde es stutzig machen, wenn ein 0,13µ-Prozessor genauso heiss wird wie ein 0,18er. Von der Corespannung wollen wir mal gar nicht erst anfangen…

Quelle: E-Mail

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