Erstes offizielles nForce-Review

Chipsatz etwa so schnell wie VIA KT266A

Bereits Anfang des Monats konnten wir über einen Test des NVIDIA nForce Chipsatzes in einer italienischen PC-Zeitschrift berichten. Damals bekleckerte sich der Chip nicht gerade mit Ruhm, was NVIDIA auf den Vorserienstatus des Testsamples zurückführte. Mittlerweile durfte Anandtech ein finales Referenzboard testen. Dabei lieferte sich der nForce ein Kopf-an-Kopf Rennen mit VIAs KT266A. Das mögliche DualChannel Speicherinterface des nForce 420 ist im übrigen völlig nutzlos, wenn man nicht die integrierte Grafik des Chipsatzes nutzen möchte. Bei Verwendung einer externen Grafikkarte ist der nForce 420 genauso schnell wie der nForce 220, der nur ein einkanaliges Speicherinterface besitzt.

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Die integrierte Grafik des Chipsatzes reißt vermutlich keinen vom Hocker. NVIDIA verwendete einen GeForce2 MX400 Grafikchip, der aber leider in allen Benchmarks langsamer (-14%) ist als eine externe GeForce2 MX400 Grafikkarte. Bei Verwendung der internen Grafik zeigt sich übrigens der Vorteil des DualChannel Interfaces: der nForce 420 ist rund 32% schneller als der nForce 220.
Auftrumpfen kann der nForce dann wieder bei der integrierten Soundfunktion. Die Prozessorauslastung lag bei knapp 1-3%. Eine separate Soundblaster Live! beanspruchte bis zu 34% der Prozessorleistung, was sich natürlich prompt in bedeutend schlechteren (-11%) Benchmarkergebnissen bei prozessorlastigen Spielen wie Unreal Tournament niederschlug.

Quelle: Anandtech

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