Microsoft Xbox vs. Nintendo GameCube - Seite 4

Beide kommenden Spielkonsolen von Microsoft und Nintendo getestet

Anzeige

Äußerlichkeiten

Microsofts Hardware Overkill spiegelt sich bereits rein optisch im wuchtigen Gehäuse wieder. Im Vergleich dazu sieht der GameCube mit Abmessungen von gerade einmal 150x110x161mm geradezu winzig klein aus und würde locker vier Mal in die Xbox passen.


Microsoft Xbox
Microsoft Xbox

Konzeptionell ist die Xbox als stationäres Gerät designed worden, welches vom Platzbedarf her mit einem Videorecorder gleichzieht. Das stabile, schwarze Plastikgehäuse ist vom elegant futuristischen Design einer Sony Playstation 2 jedoch weit entfernt.
Xbox AV-Kabel
An der Vorderseite befinden sich vier Anschlüsse für Gamepads, der Frontloader des DVD Laufwerkes mit zugehörigem Eject-Button und ein Standby Schalter. Strom- und Ethernetanschluß sowie ein Multi-AV-Stecker für die Sound- und Videoausgabe wurden auf der Rückseite untergebracht.
Das Video Kabel bietet 3 Cinch-Stecker, zwei für Stereoton, einen für Bild (Composite). Bei Fernsehern ohne Cinch-Eingänge benötigt man zusätzlich einen Cinch/Scart-Adapter.
Auf einen richtigen Netzschalter wie bei der Playstation 2 hat Microsoft leider verzichtet. So befindet sich die Xbox quasi ständig im Standby-Betrieb und verbraucht dabei entsprechend Strom.

Nintendo GameCube
Schaut man sich den Nintendo GameCube an, sticht neben der kleinen und kompakten Bauweise auf Anhieb vor allem die peppige Farbgebung ins Auge. Dieses Design ist sicherlich nicht jedermanns Sache und erinnert stark an einen „Borg“ Würfel aus dem Star Trek Universum.
Auch hier sind an der Front vier Anschlüsse für Controller sowie zwei Einschübe für Memory Cards angeordnet. Der GameCube ist ein sogenannter Top Loader, was heißt, dass die Speichermedien über eine Klappe auf der Oberseite ins Laufwerk eingelegt werden. Neben dem Knopf für das Öffnen der Laufwerksklappe befindet sich eine Power und Reset Taste.
Das Ganze ist ausreichend stabil gefertigt und gibt keinen Anlass zur Klage. Rückseitig findet man eine Trageschlaufe, mit der die Konsole zwischendurch ruhig mal unter den Arm genommen werden kann, um beispielsweise bei Freunden einen Videogame-Abend zu verbringen. Daneben findet man noch jeweils einen analogen und digitalen AV Ausgang zum Anschluß am TV Gerät, HDTV oder 5-Zoll LCD-Display zum Spielen unterwegs oder im Urlaub.

GameCube mit LCD
GameCube mit LCD
GameCube Rückseite - Tragegriff
GameCube Rückseite – Tragegriff


Glücklicherweise verfügen PAL-Konsolen gegenüber den US- und japanischen Versionen nicht nur über das SVHS-Signal, sondern auch einen echten RGB-Ausgang für die bestmögliche Bildqualität am heimischen TV-Schirm. Selbst ein 60Hz-Modus wurde integriert, hierzu muss während des Bootvorgangs lediglich der B-Button am Controller gedrückt werden.
Alternativ besteht auch noch die Möglichkeit, das Bild über eine VGA-Box auf dem PC-Monitor auszugeben, womit zwar eine entsprechend feinere Auflösung erzielt wird, das typische Nintendo-Flair jedoch verloren geht.
Zwei serielle und ein paralleler High-Speed Port für V.90 56Kbps Modem bzw. einen Breitband Adapter wurden an der Unterseite des kleinen Quaders angebracht. Hiermit werden zukünftig Online-Spiele wie die Fortsetzung von Segas Multiplayer-RPG „Phantasy Star Online v2“ ermöglicht. Mit den ersten netzwerkfähigen Spielen ist laut Nintendo jedoch nicht vor 2003 zu rechnen.

1 Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.