Microsoft Xbox vs. Nintendo GameCube - Seite 9

Beide kommenden Spielkonsolen von Microsoft und Nintendo getestet

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Speicher zum Mitnehmen

SD-Card und Adapter
Die Spielstände werden beim GameCube grundsätzlich auf briefmarkengrossen 4Mbit Digicards archiviert. Mit einem optionalen Adapter (Bild rechts) lassen sich auch SD-Cards verwenden, die über 64MB Speicherkapazität verfügen.

Im Speicher-Menü der Xbox lässt sich das gewünschte Speichermedium zwischen interner Festplatte oder einer Memorykarte bestimmen. Das Harddiskdrive hat eine Speicherkapazität von über 50000 Blöcken. Zum Vergleich: der Spielstand eines durchnittlichen Xbox Spiels benötigt zwischen 10 und 500 Speicherblöcke. Notorisch überfüllte Memorykarten gehören bei der X-Box endgültig der Vergangenheit an, sehr zur Freude des Benutzers und dessen Geldbeutel.
Um die Ladezeiten der DVD-ROMs so kurz wie möglich zu halten, wird die 8 GB HDD von Western Digital auch als Cache verwendet, um Daten zwischenzuspeichern. Zudem besteht die Möglichkeit, die Festplatte als Musikrekorder zu „missbrauchen“. Mit 4,5-facher Geschwindigkeit lassen sich Songs einer CD überspielen und in übersichtlichen Playlists organisieren. Dabei werden die Files allerdings ins Windows Media Audio Format (WMA) mit einer vergleichsweise niedrigen Bitrate von 64 kbit/s umgewandelt. HiFi-Qualität ist somit nicht zu erwarten. Selbstgebrannte Audio CDs unterstützt diese Funktion nicht.
Xbox Memory Card
Sollte es nötig sein. Daten beispielsweise mit der Xbox eines Bekannten auszutauschen, kann auf 8MB Memory Cards zurückgegriffen werden, welche in die entsprechenden Slots im Controller eingesteckt werden.

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