Microsoft Xbox vs. Nintendo GameCube - Seite 8

Beide kommenden Spielkonsolen von Microsoft und Nintendo getestet

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Der GameCube im Einsatz


Nintendo GameCube

Im Inneren des GameCube arbeitet ein in 0,18 Micron Kupfer-Technologie gefertigter „Gekko“ IBM PowerPC Prozessor mit 485 MHz Taktfrequenz. Der Arbeitsspeicher setzt sich aus einem 24MB 100MHz T-SRAM und 16MB DRAM zusammen. Der mit 162MHz getaktete „Flipper“ Grafikchip von ATI stellt weitere 2MB als Frame Buffer sowie 1MB als Texturspeicher zur Verfügung.
Generell arbeitet der GameCube mit 6fach komprimierten Texturen, die er in Echtzeit (S3TC) dekomprimiert. Dennoch schränkt die begrenzte Kapazität den Detailgrad der Grafiken ein und kann mit den Möglichkeiten der Xbox nicht konkurrieren. Dank vielfältiger Effekte wie Fog, Subpixel Anti Aliasing, Bilinear Filtering, Alpha Blending, Virtual Texture Design, Multi Texture-, Bump-, Environment- und Mip Mapping zeigen sich aber die Launchtitel um das Jump’n’Run Abenteuer „Luigi’s Mansion“ oder das Jet Ski Rennen „Wave Race 2“ optisch auf der Höhe der Zeit.


Luigi in Aktion
Luigi in Aktion

Ein spezieller 101,25 MHz 16-Bit-DSP Soundprozessor erlaubt die Ausgabe von maximal 64 Kanälen mit einer Sampling Frequenz von 48 KHz. Dabei unterstützt die Konsole „Dolby Prologic II“, deren Klangqualität durch ein kaum vernehmbares Lüftergeräusch nicht beeinträchtig wird. Umso bedauerlicher, dass mit dem kleinen Würfel weder Audio CDs noch DVDs abgespielt werden können.
Nintendo hat sich als Speichermedium für eine – von Matsushita produzierte – 8cm Optical Disc entschieden. Nicht zuletzt möchte man mit dieser Entscheidung Raubkopierern eine Riegel vorschieben, da für dieses Sonderformat keine Rohlinge im Handel erhältlich sind. Das kompakte Format hat den Vorteil schneller Zugriffszeiten (durchschnittlich 128ms bei einem Daten-Transfer-Speed von 16 Mbps bis 25 Mbps) durch kürzere Wege, die der Laser zurücklegen muss. Trotzdem verfügt die Disk über eine Speicherkapazität von 1.5 GB, was für den Großteil der Spiele ausreichen sollte. Da der GameCube zudem Diskwechsel unterstützt, sollten auch umfangreiche Full Motion Video Sequenzen die Konsole vor keinerlei Probleme stellen.

Spezial-Disc
Spezial-Disc
GameCube geöffnet
GameCube geöffnet


Ausgeliefert werden die Speichermedien in knapp 1cm schmalen Verpackungen. Darin findet man neben der Disk und dem entsprechenden Manual auch eine Plastikeinfassung für die zugehörige Memory Card.

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