Erste GeForce FX von MSI, Leadtek?

Enge Partner von nVidia geniessen zeitlichen Wettbewerbsvorteil

Nach einem Bericht aus Taiwan dürften Micro-Star International (MSI) und Leadtek die ersten Hersteller sein, die die neuen High-End Grafikkarten auf Basis des nVidia GeForce FX (Codename: NV30) auf den Markt bringen können. Angeblich sind diese beiden Unternehmen die einzigen nVidia-Partner, die derzeit entsprechende Muster von der kalifornischen Grafikchip-Schmiede beziehen können. Anfang Dezember noch hatte Sparkle angekündigt, einer der ersten Anbieter von GeForce FX Karten zu sein.

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Es wird auch gemunkelt, dass nVidia die anderen Partner aufgrund der begrenzten Anzahl verfügbarer Chips mit den ersten fertigen Grafikkarten von beispielsweise MSI beliefern will, die den anderen Herstellern dann als Muster dienen sollen. Dies soll den Produktionsstart bei den Partnern beschleunigen und Fehler vermeiden helfen, die bei der Fertigung gänzlich neuer Produkte nie ausgeschlossen werden können.
Die Produktionskosten der GeForce FX dürften zumindest anfangs auch noch deutlich höher liegen als bei den bisherigen nVidia-Grafikkarten, da eine Platine mit 10 Lagen, die neuen DDR-II Speicherchips und das enorme Heatpipe-Kühlsystem benötigt werden. Dazu kommt die erhöhte Komplexität des Grafikchips mit der Rekordzahl von 125 Millionen Transistoren.

Die ersten GeForce FX Karten werden derzeit Ende Januar, vermutlich aber eher im Februar im Handel erwartet. Die Taktraten und Preise der ersten Modelle wurden noch nicht offiziell genannt, entsprechende Spekulationen über 500/1000MHz sowie 400/900MHz und 500-600 Euro sind aber noch nicht alt.

nVidia FX Flow

Quelle: DigiTimes

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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