Pentium 4 mit 2.4, 2.6, 2.8 GHz und FSB800 - Seite 10

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Fazit

Wie schon beim Test des Pentium 4 3.0C zeigt sich auch bei den niedriger getakteten Prozessoren der Vorteil des höheren Front Side Bus und Dual-Channel DDR400 SDRAM recht deutlich. Nimmt man noch die Hyper-Threading Technologie hinzu, die allerdings nicht in allen Anwendungen zu Leistungsgewinnen führt, so kann man aktuell einem Pentium 4 Käufer eigentlich nur zu einem solchen Modell raten. Ein P4 2.80C mit FSB800 liegt in manchen Tests sogar noch vor dem deutlich teureren P4 3.06GHz mit FSB533. Gleiches gilt für den P4 2.40C im Vergleich mit dem P4 2.53GHz.
Man muss natürlich abwarten, wie sich die Preise am Markt entwickeln werden, aber für Großhändler ist eine Intel FSB800 CPU nur etwa $15 bis $20 teurer als ein gleichgetaktetes Modell mit FSB533.
Bei den Plattformen kommt es dabei weniger auf die Leistung als auf die vom Mainboard gebotenen Features und den Geldbeutel des potenziellen Käufers an. Der i865 Springdale soll nur minimal langsamer sein (wenn überhaupt!) als der 875P Canterwood. Auch eine um die Unterstützung für den FSB800 erweiterte 845PE Platine ist durchaus keine schlechte Wahl. Zukunftssicherer sind allerdings die Boards mit 865PE, 865G und 875P Chipsatz, denn diese unterstützen nach Angaben von Intel sogar schon die kommende Prozessoren-Generation auf Basis des in 90nm gefertigten Prescott-Kerns, der Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres erhältlich sein soll.

Dies führt zu folgenden Bewertungen der drei neuen Intel Pentium 4 Modelle mit FSB800.

Bewertung

Intel Pentium 4 2.8 GHz (FSB800)

Preis (30%)
Performance (50%)
Handhabung (20%)
Gesamt
5
9
9
7.8

Bewertung

Intel Pentium 4 2.6 GHz (FSB800)

Preis (30%)
Performance (50%)
Handhabung (20%)
Gesamt
6
8
9
7.6

Bewertung

Intel Pentium 4 2.4 GHz (FSB800)

Preis (30%)
Performance (50%)
Handhabung (20%)
Gesamt
7
7
9
7.4


Das beste Preis-/Leistungsverhältnis bietet der Pentium 4 2.80C, wenn er auch der teuerste von den drei Prozessoren ist. Allerdings wird der Preisunterschied z.B. zum P4 2.40C voraussichtlich nicht größer sein als 100-120 Euro und dafür erhält man eine Top-Performance.

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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