Athlon 64 Mainboards

Hersteller setzen bei Sockel-754 Platinen meist auf VIA K8T800 Chipsatz

MSI hatte bereits wenige Tage vor der offiziellen Einführung der AMD Athlon 64 Prozessoren am 23. September entsprechende Mainboards vorgestellt. Mittlerweile haben viele andere Hersteller nachgezogen und ebenfalls ihre Sockel-754 Platinen für die Athlon 64 CPU mit einkanaliger Speicherschnittstelle (nicht FX) präsentiert. Auffällig ist dabei, dass die überwiegende Zahl der Anbieter auf den VIA K8T800 Chipsatz setzen. Den nVidia nForce3 Chipsatz findet man nur auf wenigen Sockel-754 Mainboards. Eine der Ausnahmen ist die WinFast K8 Serie von Leadtek. WinFast K8N und K8N Pro (mit zusätzlichen Sicherheitsfunktionen) bieten AGP 8x, fünf PCI-Slots, drei DIMM-Sockel für bis zu 2 GB Hauptspeicher (DDR400 SDRAM), zwei Ultra-ATA133 IDE-Kanäle, Serial-ATA RAID, Dual-LAN (10/100/1000 Mbit), FireWire und USB 2.0. Diese beiden Boards kosten 169 bzw. 219 Euro.

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Der VIA K8T800 Chipsatz ist für Sockel-754 Produkte deutlich beliebter unter den Mainboard-Herstellern. Zu den in Kürze erhältlichen Platinen für AMDs neuen 64bit-Prozessor für Desktop-Systeme gehören zum Beispiel das EPoX EP-8HDA3+, das ASUS K8V Deluxe, das Albatron K8X800 Pro II und das Legend QDI K8V800. Aufgrund des gleichen Chipsatzes ähneln sich die Features dieser Mainboards natürlich, allerdings bieten EPoX 8HDA3+ und QDI K8V800 nur zwei DIMM-Sockel, während die anderen drei besitzen. Wer seine aktuellen Speichermodule weiter verwenden will, sollte hier eventuell aufpassen. Trotzdem ist das EPoX 8HDA3+ mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 199 Euro eines der teuersten Sockel-754 Boards, während die günstigste Version, das QDI K8V800, nur 99 Euro kosten soll.

ASUS K8V Deluxe
EPoX 8HDA3+

Quelle: E-Mail

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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