Marktanteile bei PC-Prozessoren

AMD mit gutem Teilergebnis, insgesamt bleibt Marktaufteilung aber stabil

In den letzten Tagen wurden neben der Studie des Grafikchipmarktes auch Zahlen aus dem Segment der PC-Prozessoren veröffentlicht. Insgesamt konnten Intel und AMD im ersten Quartal relativ hohe Verkaufszahlen erzielen. Die einzelnen Marktanteile blieben so gut wie unverändert, allerdings hat AMD einen interessanten Erfolg in einem Teilbereich verzeichnet. In der 17. Kalenderwoche wurden im US-amerikanischen Handel erstmals (seit Beginn dieser Erhebungen im November 2003) mehr Desktop-PCs mit AMD Athlon XP und Athlon 64 CPUs verkauft als entsprechende Intel-basierende Systeme. Erfreulich für AMD, dass es sich dabei nicht nur um Niedrig-Preis-PCs handelte, sondern auch um teurere High-End Systeme.

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In der besagten Kalenderwoche wurden aber trotzdem mehr Intel-Systeme verkauft, wenn man sich bei der Auswertung nicht nur auf den Desktop-Bereich beschränkt. 61% aller in der Woche vom 19.-24.4. verkauften PCs (und sogar 81% aller zu dieser Zeit verkauften Notebooks) basierten auf Intel Prozessoren.
An den Marktaufteilung insgesamt hat dieser temporäre Teilerfolg von AMD deshalb auch wenig geändert. Im ersten Quartal diesen Jahres verzeichnete Intel einen Marktanteil von 83,6% bei den sogenannten x86-CPUs. Im vierten Quartal 2003 waren es 83,7%.
AMD kam dagegen auf ’nur‘ 14,9% in den ersten drei Monaten diesen Jahres. Immerhin eine leichte Steigerung, denn im Quartal zuvor lag man noch bei 14,7%.
Die restlichen 1,5% dieses Marktes teilten VIA Technologies und Transmeta unter sich auf.

Quelle: PCWorld.com

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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