Raidmax Samurai Midi-Tower - Seite 2

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Äußerlichkeiten

Das mit fast 14 Kilogramm nicht gerade leichte Gehäuse ist komplett mit in verschiedenen Dunkeltönen glänzendem Plastik umgeben. Hierdurch erscheint es auf den ersten Blick größer als es in Wirklichkeit ist. An allen Seiten wurden mehrere Zentimeter dazugewonnen, die aber im Endeffekt nur einer besseren Optik dienen. An der Rückseite steht das Plastik recht weit nach hinten über, was in unseren Augen nicht ganz ins Bild passt.

Frontansicht
Geöffnete Türe
Rückseite

Seitlich wurden einige Verzierungen angebracht, die sich sowohl durch Form als auch Farbe vom Rest des Gehäuses abheben.

Kein freundlicher Zeitgenosse
Kein freundlicher
Zeitgenosse

Die Vorderseite gleicht den Gesichtszügen einer typischen ALF (Alien Life Form), jedoch ist der entscheidende Teil so weit unten angebracht, dass im Alltag eher wenig davon zu sehen ist.
Die Front des Towers wird durch eine Türe verdeckt, die einen großen „Raidmax“ Schriftzug trägt. Diese aufdringliche Eigenwerbung hätte sich Raidmax getrost sparen können.
Für ein über 200 Euro teures Gehäuse ist die Türe eindeutig als mangelhaft zu bewerten. Einerseits ist sie schwer zu öffnen, andererseits sind die Scharniere billigster Bauweise, so dass die geöffnete Türe mal mehr und mal weniger gut in der gewünschten Stellung bleibt. Dies ist sehr nervig, da sich schließlich die Laufwerksschächte inklusive eingebauter Laufwerke dahinter verbergen.
Die Seitentüren des Towers werden mit jeweils zwei Thumbscrews gehalten. Galten solche noch bis vor 2 Jahren als besonderes Extra, so gehört eine solche Ausstattung mittlerweile zum gängigen Standard guter Gehäuse.

Seitenansicht

Schlecht verarbeitet sind die Türgriffe, da sie nur mit zwei der eigentlich vorgesehenen vier Schrauben befestigt wurden. Dadurch sitzen die Griffe nicht ganz so fest, wie es vielleicht bei anderen Gehäusen der Fall ist.
Sehr viel Wert auf saubere Verarbeitung wurde nicht gelegt. Auch fallen Lücken an der Plastikhülle auf.

Fehlende Schrauben
Unsaubere Arbeit
Lücken am Plastik

Abgsehen davon ist das Plastik sehr scharfkantig, so dass man froh ist, wenn man die Seitentüren nicht öfter als zwingend nötig öffnen oder schließen muss.
Außerdem erwecken sie den Eindruck, als würden sie einen Schließmechanismus beinhalten, wie man ihn beispielsweise bei vielen Chieftec Gehäusen findet. Dies ist jedoch nicht der Fall: Die Griffe dienen wirklich nur als Halt, um die Türen besser öffnen oder schließen zu können.
An der Vorderseite wurden hinter einer Klappe zwei Audio- und zwei USB-Anschlüsse untergebracht. Die Audioanschlüsse besitzen keine Kennzeichnung, man muss sich also gut merken, welcher für was vorgesehen ist. Über den Klappen findet sich eine Art Leiste mit LEDs, die hier für eine dezente Beleuchtung sorgen.
Das Gehäuse steht fest auf vier Gummifüßen. Dadurch ist es praktisch rutschfest und verweilt auch bei kleineren Stößen am richtigen Platz.

Anmerkung
Das Raidmax Gehäuse erreichte uns in leicht beschädigtem Zustand. An der Vorderseite waren, wie teilweise auf den Bildern zu erkennen, Plastikteile herausgebrochen. Ebenfalls war am Schließmechanismus der Fronttüre ein Teil abgebrochen, so dass diese nicht mehr richtig zuging.
Da das Paket äußerlich unversehrt und das Gehäuse gut verpackt war, ist der Gedanke an Sachmangel aufgrund schlechter Verarbeitung wohl nicht ganz von der Hand zu weisen.

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