Power-Allianz

IBM will seine Prozessoren weiter forcieren

Der Chipriese IBM hat eine Allianz ins Leben gerufen, die dafür sorgen soll, dass die eigene Chiparchitektur mit Namen “Power“ in Zukunft in deutlich mehr Bereichen zum Einsatz kommt. Die auf Power.org getaufte Allianz besteht aus 14 namhaften Konzernen und soll darüber entscheiden, welche Features in die Architektur eingebaut werden sollen, um den Chip auf spezifische Aufgabengebiete besser einstellen zu können.

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Die Power-Architektur wird derzeit primär in UNIX-Servern eingesetzt und steht in direkter Konkurrenz mit der x86-Architektur, auf der auch die Prozessoren von Intel und AMD aufbauen.

Aber nicht nur die UNIX-Server sind Anwendungsbereiche der Power-Technologie. Auch die IBM-eigenen Blade-Server setzen auf Power-Technologie. Der dort eingesetzte PowerPC 970 FX ist ein direkter Ableger der Power-Architektur und wird unter anderem auch in der neuesten Generation von Apple-Systemen eingesetzt. (G5-Prozessor).
Der Power.org Allianz gehören Firmen wie Novell, Red Hat und auch Sony an. Sony selbst wird in der kommenden Generation der Playstation einen Chip auf Power-Technologie einsetzen und zwar den CELL-Prozessor (wir berichteten). Auch aus dem Hause Microsoft kommen ähnliche Gerüchte, dass man in der XBox2 auf die Power-Chips setzen wird. Offiziell ist dies jedoch bisher nicht bestätigt worden.
Das Hauptziel der neu gegründeten Allianz ist und bleibt jedoch die generelle Verbreitung der Power-Architektur, um eine starke Konkurrenz zum x86-er System darzustellen. Ob dies gelingen wird, kann bisher nur vermutet werden, doch IBM hat mit der Gründung dieser Allianz sicherlich einen Schritt in die richtige Richtung getan.

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