Keine PCs mehr von IBM

Der Urvater moderner PCs will PC-Sparte loswerden

Glaubt man Medienberichten der New York Times, so wird der Chipriese IBM sich in naher Zukunft von seiner kompletten PC-Sparte trennen. Grund hierfür seien rückläufige Verkäufe und ein geringer Marktanteil. Allein von diesem Aspekt her, scheint IBM’s Entscheidung nachvollziehbar, da in den letzten Jahren viele Unternehmen enorme Zuwächse auf dem PC-Sektor verbuchen und dadurch etablierte Firmen wie IBM in das Mittelfeld zurückdrängen konnten. Dass es dabei ausgerechnet IBM trifft ist natürlich bedauerlich, da IBM als der Urvater moderner PC-Architektur gilt.

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Viele werden den bekannten Aufdruck auf Soft- und Hardware sicherlich noch in Erinnerung haben: „For IBM-compatible PCs only“. So oder so ähnlich wurde darauf hingewiesen, dass der von IBM mitentwickelte Personal Computer als Standard für alle “Nachbauten“ anderer Firmen gilt.
Laut der New York Times, die sich auf “informierte Kreise“ stützt, soll der Verkaufspreis der IBM PC-Sparte bei ungefähr ein bis zwei Milliarden US-Dollar liegen. Hierfür erhielt der Käufer dann die gesamte Desktop- und Notebooksparte von IBM. Vor allem die Thinkpads gelten unter professionellen PC-Anwendern als stabile und verlässliche “Arbeits-Tiere“. Ob der Käufer von diesem Ruf profitieren kann, wird die Zeit zeigen.
Als potentielle Käufer kommen einige in Frage, doch außer Lenovo, dem größten chinesischen PC Hersteller, wird bisher keiner namentlich gelistet.

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