Apple greift an

Neue Produkte sollen vor allem im Consumer-Bereich punkten

Am gestrigen Dienstag eröffnete Steve Jobs (Apple CEO) wie jedes Jahr die Macworld in San Francisco mit einer Vorstellung neuer Hard- und Software. Die so genannte Keynote wurde wieder einmal mit Spannung erwartet – auch wenn schon viele Gerüchte im Vorfeld kursierten, die neue Produkte versprachen.

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Einige dieser Gerüchte erwiesen sich im Verlauf der Präsentation dann als Hirngespinste der internationalen Presse; andere jedoch wurden durch entsprechende Produktvorstellungen bestätigt.
Zu diesen Produkten gehören zwei wirklich überragende und viele weitere, die für die Mac-Gemeinde sicherlich interessant sind, aber für die Computer-Branche im Allgemeinen kaum Auswirkungen haben werden.

Neben der Vorstellung des zukünftigen Mac-Betriebssystems Tiger und neuer Programmpakete (iLife und iWork), stelle Steve Jobs zum Einen einen neuen iPod vor, der auf den Namen iPod shuffle hört und anders als die bisherigen iPods speziell für den Consumer-Markt konzipiert wurde. Zu diesem Zweck setzt Apple erstmalig auf Flash-Speicher (512 MB und 1024 MB).
Des Weiteren verzichtet man auf die mehrfach ausgezeichnete Bedienerfreundlichkeit der größeren iPod-Modelle und reduziert die Steuerung auf die von Discmans bekannten Bedienelementen (Play, Pause, Next, Previous, Volume). Auch auf ein Display wurde verzichtet, um die Bedienung möglichst simpel zu halten. Dieser Ansatz erscheint auf den ersten Blick widersprüchlich, doch bei genauerer Betrachtung fällt einem auf, dass ein einzeiliges Display heutiger Flash-mp3-Player die reine Bedienung definitiv nicht vereinfachen.
Der iPod shuffle wird in zwei Versionen auf den Markt kommen und für 99,- bzw 149,- Euro über den Ladentisch gehen. Schaut man sich die Preise aktueller Speicher-Sticks (ohne mp3-Funktion) mit entsprechender Kapazität an, so lässt sich die aggressive Preispolitik seitens Apple erkennen mit der man sich einen noch größeren Marktanteil im mp3-Player-Bereich sichern möchte.

Die zweite bahnbrechende Neuvorstellung nennt sich Mac mini und ist ein vollständiger Mac-Rechner, der aber in ein Gehäuse verpackt wurde, welches außerordentlich klein und leicht ist. Trotz der reduzierten Größe bietet der Rechner alles, was man für den täglichen Gebrauch benötigt. Natürlich kann man von diesem Rechner keine Leistungssprünge erwarten, da „nur“ ein G4-Prozessor mit 1,25 bzw. 1,42 Ghz in dem Rechenzwerg steckt, doch für Standard-Anwendungen reicht dieser vollkommen aus.
Ausgestattet mit neuester Apple-Software (Mac-OS 10.3, iLife ’05) , integriertem CD-/DVD-Brenner und weiteren Ausstattungsmerkmalen ist der mac mini sicherlich für Leute interessant, die schon länger daran gedacht haben in die Mac-Welt zu wechseln, denen die Rechner bisher aber noch zu teuer waren. An dieser Stelle kommt nämlich das wirklich neuartige an diesem Apple-Rechner: Der Mac mini ist der preiswerteste Rechner, den Apple jemals angeboten hat. Mit einem Straßenpreis von unschlagbaren 489,- Euro ist er der ideale Einstieg in die Apple-Welt.
Die genauen Spezifikationen möchte ich hier nicht weiter aufführen, da man bei Apple wie immer die Möglichkeit hat den Rechner genau auf seine Wünsche abzustimmen, indem man sich die Komponenten selbst aussucht. Schaut einfach mal auf der Homepage von Apple vorbei und schaut euch diese sehr interessanten Neuigkeiten an.






Quelle: E-Mail

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