Erste Crossfire Grafikkarte

HIS hat die Nase vorne

Mit der „HIS X850 CrossFire Edition“ ist die Firma einer der ersten Hersteller, die Grafikkarten mit ATIs CrossFire-Technlogie verfügbar haben. Die Karte fungiert als Master-Karte im Zusammenspiel mit Grafikkarten, auf denen Chips der ATI Radeon X850 Serie arbeiten. Hierbei sind auch unterschiedliche Takt- und Speicherraten möglich. Lediglich wenn die Slave-Karte nur 12 Pipeline besitzt, werden bei der Master-Karte vier der 16 eingebauten Pipelines aus Kompatibilitätsgründen deaktiviert. Weiterhin wird ein „CrossFire ready“ Mainboard benötigt.

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CrossFire-Karten teilen sich die Arbeit beim Rendern von Bildern, dies kann auf verschieden Arten geschehen. Ein „Combiner“-Chip auf der Master-Karte fügt die Informationen zu einem Bild zusammen und sendet die Daten an den Monitor. Bei der „HIS X850“ stehen vier verschiedene Modi zu Auswahl. Der erste Modi nennt sich „Scissors“ und ist auch schon von nVidias SLI bekannt. Hierbei rendert die eine Karte den oberen Teil eines Bildes und die andere Karten den unteren Teil.

Beim „Alternate Frame Rendering“ werden von der einen Karte die geraden und von der anderen Karte die ungeraden Bilder berechnet. Dieser Modus soll der schnellste sein und findet sich auch bei nVidia.

Beim „Super Tiling“ genannten Modus wird der Bildschirm in 5 x 5 Bereiche aufgeteilt, die von den Karten je nach Geschwindigkeit berechnet werden können.

Mit „Super AA“ wird versucht, die Rechenleistung von 2 GPUs in verbessertes Anti-Aliasing zu investieren. Bis zu 14x AA werden möglich, wenn beide Chips mit unterschiedlichen Anti-Alising-Mustern arbeiten. Dieser Modus ist vor allem für Anwendungen konzipiert, die vergleichsweise viel CPU-Leistung benötigen und die daher nicht von 2 Grafikkarten profitieren können.

Laut ATI und HIS sind diese Modi zu allen Spielen und OpenGL/Direct3D-Anwendungen kompatibel.

Die „HIS X850 CrossFire“ mit 256 MByte Grafikspeicher soll in Deutschland für einen empfohlenen Verkaufspreis von etwa 360 Euro angeboten werden.

Quelle: Pressemitteilung

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