Verax Square – Triple-Heatpipe Champ? - Seite 5

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Montage, Kompatibilität

Dem Anwender bleibt auch beim Verax grundsätzlich der Ausbau des Mainboards leider nicht erspart. Dies gilt übergreifend für alle CPU-Sockel-Aufbauten. Der Thermalright SI-120 bietet in diesem Bereich nach wie vor mehr Komfort und eine vergleichsweise einfache Montage. Bevor der eigentliche Aufbau erfolgen kann, ist an Hand der Beilagen bzw. Bedienungsanleitung das passende Halte-Set zu bestimmen. Im Falle des AMD Athlon 64 Aufbaus mussten die bereits vorinstallierten, verschraubten, Intel-spezifischen Halterungen entfernt und ausgetauscht werden. Das ist selbsterklärend gelöst. Falsch kann man dabei eigentlich nichts montieren, da die Senkkopfbohrungen für die Verschraubungen in der jeweiligen Halteplatte die Lage am Kühlkern vorgeben. Etwas Mehraufwand, aber alles in allem sehr einfach und äußerst passgenau gelöst.

Etwas aufwendige Montage – aber bestens gelöst



Mainboard-Ausbau allgemein unumgänglich

Die 640g Kampfgewicht werden mittels 2- oder 4-Punkt Halterungen an den Mainboard-Bohrungen im Sandwich-Verbund mit dem Mainboard verschraubt. Mainboard ausbauen, Retention Modul komplett entfernen und Verax Square Multifunktionsbackplane mit Isolierfolie, Schrauben und Zentrier-/Distanzmuffen sowie Gummi-Unterlegscheiben und den beiliegenden Messing-Sechskantmuttern verschrauben. Wärmeleitpaste auftragen und den Kühler je nach Sockelhalterung an den zwei oder vier Schraubaufnahmen aufsetzen. Rändelmuttern darüber an den Schrauben ansetzen und gleichmäßig handfest anziehen. Die überstehende Anzahl der Gewindegänge geben einen Anhalt für den gleichmäßigen Anzug und Sitz auf der CPU.

Kein Platz für entsprechende Grafikkarten-Kühleraufbauten



Wahrlich quadratisch – Square Draufsicht

Im Rahmen der Kompatibilität mit der verbauten Peripherie konnten Inkompatibilitäten festgestellt werden, welches auch zuvor aufgeführtes Foto dokumentiert. Diese betreffen in der Hauptsache entsprechende Grafikkartenkühler. Gegebenenfalls ist je nach Ausrichtung auf dem Mainboardsockel auch bei den Heatpipe-Schlangen eine Inkompatibilität ggf. mit den Kondensatoren um den Sockelbereich gegeben. Im Falle des Testmainboards Abit AV8 mussten die Heatpipes zu den RAM-Slots hin ausgerichtet sein. Bei dieser Ausrichtung wird von oben herab direkt der gesamte Sockelbereich aktiv ventiliert, samt Northbridge-Kühler. Die Speichermodule bekamen ebenfalls eine ordentliche Portion Abluft zugefächelt und sind durch ausreichend Freiraum bestens zugänglich. Beim Sockel des Testmainboards ist eine horizontale Heatpipe-Lage vorgegeben. Bei derartiger Sockelausrichtung ist es egal, wie der Kühler montiert wird. Vorraussetzung ist, dass wie bereits benannt keine Berührungspunkte mit den Kondensatoren erfolgen. Bei Mainboardsockeln mit vertikaler Ausrichtung ist darauf zu achten, dass die Endspitzen der Heatpipes im Lamellenaufbau nach oben – also zum Netzteil hin – ausgerichtet erfolgt. Demnach liegen die Heatpipe-Schlangen zur Grafikkarte hin. In diesem Bereich ist in der Regel keine Inkompatibilitäten verursachende Peripherie verbaut.

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