Anionen-Maus

Soll einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben

Auch die Hersteller von Mäusen sind gezwungen, Nischen zu finden und sich mit neuen Features von der Konkurrenz abzuheben. Die Firma AOpen hat sich da etwas besonderes einfallen lassen. Positive Ionen (Kationen), die von vielen Bürogeräten abgestrahlt werden, sollen laut Forschungsergebnissen schlecht für die Gesundheit sein. Die „Anionen-Maus“ von AOpen neutralisiert diese durch einen eingebauten Ionisator.

Anzeige

Innerhalb eines Radius von 50cm um die Maus emmitiert der Ionisator etwa eine Million negative Ionen (Anionen) pro Kubikzentimeter. Diese neutralisieren die positiv geladenen Kationen. Die dadurch entstehenden positiven Effekte auf den Menschen werden von AOpen wie folgt beschrieben: Eine Revitalisierung von Körperzellen soll neue Kraft spenden. Die Anionen sollen den pH-Wert des Blutes neutralisieren, dieser ist bei Menschen in den Industrienationen in der Regel zu sauer. Durch diese Neutralisation soll unter anderem gegen Müdigkeit angekämpft werden. Auch das Immunsystem soll durch die Anionen gestärkt werden, neben positiven Wirkungen auf das vegetative Nervensystem. Dadurch sollen Schmerzen gelindert werden. Nicht zu vergessen: Dem Verdauungstrakt wird geholfen.

Am ehesten scheint die Maus jedoch etwas für Leute zu sein, die am PC-Arbeitsplatz rauchen. Der Zigarettenrauch enthält viele positive Ionen, die von den negativen Ionen neutralisiert werden. In einem Modellversuch steckte AOpen zur Demonstration zwei Mäuse in zwei Glaskästen. Beide wurden mit Zigarettenrauch gefüllt. Nacht etwa 9 Minuten hatte sich der Zigarretenrauch im Kasten mit der AOpen-Maus (wie sollte es auch anders sein) aufgelöst. Der Kasten mit der Konkurrenz-Maus (ein Modell von der Firma Logitech) war weiterhin vernebelt.

Kommentar: Ionisatoren werden unter anderem in Luftreinigern eingesetzt. Auch diese Geräte schaffen es, den unerwünschten Zigarettenrauch aus der Raumluft zu entfernen und erzielen auch ansonsten ähnliche Effekte wie die Maus von AOpen. Somit bleibt die Frage: Warum hat man ausgerechnet einer Maus dieses Feature verpasst?


Quelle: Pressemitteilung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.