Nintendo Revolution im Herbst

Neue Spielkonsole kommt in den USA pünktlich zum Weihnachtsgeschäft

Seit Einführung der Xbox 360 wird viel über die Termine für die anderen beiden Spielkonsolen spekuliert. Nachdem von Nintendo zuletzt nur wenig zu hören war, wurde bereits mit einer Verschiebung der Revolution ins Jahr 2007 gerechnet. Gestern aber hat der Chef von Nintendo diese Gerüchte zurückgewiesen und erstmals Stellung zum Einführungstermin bezogen. Die Revolution soll demnach zum Weihnachtsgeschäft in den USA erhältlich sein.

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In einem Interview mit der japanischen Zeitung „Sankei Shinbun“ sagte Nintendo Präsident Satoru Iwata, „Wir können die Einführungsphase der Revolution noch nicht verraten, aber wir haben nicht vor, die Verkaufsschlacht zum Jahresende zu verpassen. In Nordamerika müssen wir sie deshalb bis Thanksgiving (Ende November) einführen, oder wir bekommen keine Unterstützung vom dortigen Einzelhandel. Also wird die Revolution bis dahin eingeführt.“
Über Termine zu Japan und Europa äußerte sich Iwata nicht. Er ging auch nicht genauer auf die Frage nach dem Preis der neuen Spielkonsole ein, wiederholte aber, dass dieser vernünftig gestaltet wird. „Das Geld, das die Leute für Videospiele ausgeben, wird von Jahr zu Jahr weniger“, meinte Iwata. „Selbst wenn es eine Super-Maschine ist, wird sie sich nicht verkaufen lassen für 50.000 Yen (umgerechnet 360 Euro). Wir planen, die Revolution zu einem erschwinglichen Preis anzubieten.“
Hierzu sei angemerkt, dass Nintendo in Japan noch nie eine Spielkonsole für mehr als 25.000 Yen (ca. 180 Euro) auf den Markt gebracht hat.
Satoru Iwata hat in dem Interview außerdem noch angemerkt, dass Nintendo eine lauffähige Version der Revolution auf der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles Anfang Mai zeigen wird.

Quelle: GameSpot

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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