Hardware Spamfilter

Elektronische Abfallkiste

Zwischen das Heimnetzwerk und das weltweite Netz eine Firewall zu stellen, ist inzwischen nichts außergewöhnliches mehr. Mit dem „SpamCube“ kann man nun noch ein weiteres Stück Hardware dazwischenklemmen, diesmal um den alltäglichen E-Mail-Spam abzuwehren. Voraussetzung ist hierbei, dass die E-Mails über einen E-Mail-Client auf den PC geladen werden. Der „SpamCube“ soll dabei bis zu vier PCs vor virtuellem Unrat schützen.

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Spam-Mails (und solche, die zumindest den Verdacht erregen) werden dabei automatisch ausgefiltert und werden somit gar nicht mehr auf dem PC gespeichert. Auf Wunsch können sie aber auch automatisch in einen speziellen Ordner verschoben werden. Hierbei erfüllt die Hardwarelösung dann aber nur noch den gleichen Zweck wie ein vergleichbares Software-Programm. Unter den dafür unterstützten E-Mail Programmen befinden sich derzeit unter anderem Mozilla Thunderbird, KMail, Outlook Express und webbasierte Dienste wie Yahoo Mail oder GMail. Nach Angaben der Hersteller werden stets weitere Dienste und Programme hinzugefügt.

Der Spamfilter verursacht keine laufenden kosten. Will man den intergrierten Virenschutz aber auch noch verwenden, so schlägt dies mit 52 US-Dollar pro Jahr zu Buche oder umgerechnet einem US-Dollar die Woche. Dieser Dienst warnt dann auch gleichzeit vor möglicherweise betrügerischen E-Mails wie beispielsweise Phishing-Mails.

Die Box alleine kostet 150 US-Dollar, unterstützt Kabel- und DSL-Modems und kann bis zu vier PCs vor Spam schützen. Auf der SpamCube Homepage kann das Gerät derzeit vorbestellt werden.

Quelle: SpamCube

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