Dein eigener Supercomputer

16 Kerne und 48 GByte DDR2-RAM

Dein Nachbar projeziert dank seiner Renderfarm mittels Motion-Tracking ein wahres Effektgewitter auf die in seinen Urlaubsvideos vorbeifahrenden Autos, während dein eigener Rechner dich selbst bei Farbkorrekturen warten lässt? Du brauchst neue Hardware, weil dir die bisher verdienten BOINC-Credits bei SETI@Home doch reichlich mager erscheinen im Vergleich mit dem Highscore? Nun, dann wird es Zeit für deinen eigenen Supercomputer!

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Mit 68x36x32 cm fällt der „Typhoon“ von Tyan nichtmal allzu sperrig aus. Auch die Lautstärke soll sich mit unter 45 dB relativ in Grenzen halten. In dem Kasten haben 4 Mainboards ihren Platz, auf denen jeweils 2 Dual-Core Xeon Prozessoren aus der 5100er-Serie von Intel ihren Dienst vollziehen. Dabei sitzen auf jedem Board jeweils 12 GByte DDR2-RAM mit 533 oder 667 MHz. Macht summa summarum also 16 Kerne und 48 GByte RAM. Nicht im Paket enthalten sind eventuelle Laufwerke – jedes Board hat noch Platz für ein SATA-Gerät. Die Grafik wird hingegen von einer XGI Volari Z7 (XG20) GPU mit 16 MByte RAM verarbeitet.

Wer endlich rechnen will wie die Großen, muss sich aber noch etwas gedulden. Im August soll erstmal der „Conroe“-basierte „B5191“ auf den Markt kommen, zwei Monate später dann der „B5372“ auf Basis der „Woodcrest“-Serverprozessoren. Die Preise fangen bei 10.000 US-Dollar an – da ist dann auch der Stromverbrauch von etwa 1.400 Watt eher nebensächlich.

Quelle: Reg Hardware

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