Fantec 3,5“ LAN/USB Festplattengehäuse - Seite 3

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Installation & Anwendung

Das Fantec LAN-Drive ist als eigenständiges USB 2.0 Laufwerk oder als NAS nutzbar. Das Bedienhandbuch weist alle jeweiligen Installationsschritte aus, vorausgesetzt man ist der englischen Sprache mächtig. Eine multilinguale Bedienungsanleitung wäre wünschenswert, liegt aber nicht bei. Im Stand-alone Betrieb via USB wird das Laufwerk bei auf Windows basierenden Betriebssystemen automatisch erkannt. Einzig für Windows 98 ist ein Treiber nötig, welcher als Download auf der angegebenen Webadresse der Herstellerseite heruntergeladen werden kann. Zuerst diesen Treiber installieren, erst dann kann das Drive nach Neustart und Andocken mittels beigepacktem USB-Kabel erkannt werden. Bei MAC OS ist die Version 10.1.2 oder höher vorausgesetzt. USB-Kabel anstecken und ein unbenanntes Laufwerks-Icon erscheint auf dem Desktop. Über dieses kann sodann der HDD-Zugriff erfolgen. Ob Linux oder Unix Umgebungen, auch hierfür ist das Fantec-LAN Drive bestens gerüstet.

Standardausstattung USB2.0 und RJ45 LAN Port



Aufgebrachte MAC Adressierung und Netzteilport

Der Einsatz als NAS erfolgt mittels Crossover oder Direktkabelverbindung (Auto MDI/MDIX) zwischen LAN-Drive und Port/Switch. Neben der Anschlussmöglichkeit mittels einer Default IP-Adresse weist die Bedienungsanleitung alle notwendigen Schritte zur Konfiguration und Einrichtung leicht verständlich aus. Die Datenverwaltung erfolgt über ein Web-Interface, aufrufbar über den Explorer, in dem sich die Benutzer, Freigaben und Passwörter verwalten lassen. Der Betrieb als Samba- und FTP-Server ist ebenfalls via Web-Interface einzurichten. Datenzugriffe können über eine FTP-Software oder über die Windows-Ordnerfreigabe erfolgen. Als Hardwarevoraussetzung wird eine formatierte IDE-Festplatte im FAT32 Format benötigt. Für Serial-ATA Anwender gibt es mittlerweile eine weitere LAN-Drive Variante.
Ganz ohne Werkzeug ist ein Zerlegen der Box leider nicht möglich. Zwei Kreuzschlitzschrauben an der Port-seitigen Gehäuseabdeckung müssen mit einem Kreuzschlitzschraubendreher entfernt werden und schon ist das HDD-Case zerlegt. Der Rest der HDD-Installation ist selbsterklärend. Zusätzlich ist das mitgelieferte Netzteil von Nöten. Nachteil: ein weiteres, separates Bauteil und zusätzlicher Kabelsalat am Arbeitsplatz. Hier wäre eine integrierte Lösung wünschenswert. Im Übrigen ist das allgemein der Nachteil der stromhungrigen, externen 3,5-Zoll HDD-Case-Lösungen. Ein USB 2.0 und 10/100 Mbit Anschlusskabel liegt dem Lieferumfang nebst entkoppeltem Aluminiumstandfuß bei.

Leider auch hier keine integrierte Netzteillösung



Ein separates Netzteil schränkt die Mobilität wiederum ein

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