nVidia will unabhängig bleiben

Übernahme von ATI durch AMD beängstigt nVidia nicht, im Gegenteil

Nach der Übernahme von ATI durch AMD kamen mehrfach Gerüchte auf, dass Intel nVidia aufkaufen oder zumindest an sich binden wolle. Dem hat jetzt Mike Hara, nVidias „Vice President of Investor Relations“, deutlich widersprochen. Mal wolle auf jeden Fall unabhängig bleiben und sehe sich gut aufgestellt: „Während AMD und ATI überlegen, wie ihre Zukunft aussieht, wissen wir bereits, wie unsere aussieht.“

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Als Chipsatz-Lieferant sowohl für Intel als auch AMD glaubt Mike Hara, dass beide CPU-Hersteller nVidia genauso brauchen wie zuvor. „Wir sind das notwendige Übel für beide Firmen, weil sie nur mit ihren eigenen Technologien nicht miteinander konkurrieren können.“
nVidia will zukünftig verstärkt auch außerhalb des Desktop-Segments wachsen und hat dabei insbesondere den Mobil-Bereich im Auge, in dem ATI bislang deutlich erfolgreicher ist. Der Umsatz mit nVidia Grafik- und Videochips für Mobiltelefone soll sich in diesem Jahr verdoppeln auf über 100 Millionen US-Dollar und nach Ansicht von Michael Rayfield, General Manager von nVidias „Wireless Media Processor Business“, wird dieses Wachstum noch einige Jahre so weitergehen. „Letztes Jahr haben wir in diesem Bereich $55 Mio. umgesetzt, dieses Jahr verdoppeln wir das, und soweit ich das sehe werden wir das künftig weiter verdoppeln können“, meinte er. „Durch diese Steigerungen sehe ich den Umsatz bereits bei über einer Milliarde US-Dollar.“
Bis zum Jahre 2011 soll der Markt für solche Mobilchips nach Ansicht von nVidia auf $7 Mrd. wachsen. Derzeit liegt der Gesamtumsatz mit solchen Chips noch bei unter einer Milliarde.

Quelle: ExtremeTech

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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