Der Formatkrieg ist entschieden, Blu-ray ist der Sieger. Währenddessen lecken die Verlierer ihre Wunden. Besonders Toshiba, der größte Triebkraft des HD-DVD Standards, sieht hohe Kosten auf sich zukommen. Die Verluste könnten sich Schätzungen zufolge auf bis zu 100 Milliarden Yen (631 Millionen Euro) aufsummieren. Dennoch kann der Konzern einen operativen Gewinn verbuchen, der nur unwesentlich geringer ausfällt als im Vorjahr.
Alle Ausgaben, die aus dem Rückzug vom Geschäft mit HD-DVD entstehen, will Toshiba im Geschäftsjahr 2007 verrechnen. Der operative Gewinn liegt damit bei 250 Milliarden Yen (1,58 Milliarden Euro) gegenüber 258,3 Milliarden Yen (1,65 Milliarden Euro) im Geschäftsjahr 2006.
Beim Nettogewinn wird Toshiba den Prognosen zufolge nicht die erwarteten 180 Milliarden Yen (1,15 Milliarden Euro) erreichen können. Denn die Bereiche Flash-Speicher und LCDs befinden sich derzeit in einer von hartem Konkurrenzkampf geprägten Marktsituation.
Quelle: Heise
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