Betrieb
Vor dem ersten Einschalten darf man schon das erste Mal zu Staubtuch und Lappen greifen… durch den Einbau haben sich bereits einige Staubpartikel an der glatten Spiegelfront festgesetzt und auch die Seitenwände werden durch Fingerabdrücke verunziert – der Nachteil eines schwarzen Gehäuses.
Im Betrieb zeigt sich das R-3 Corona dezent beleuchtet. Der blaue Kreis oben umrahmt den Schriftzug des Herstellers. Wer den Kreis nicht mag, verzichtet einfach auf den Anschluss des entsprechenden Stromkabels. Erfreulicherweise ist diese Beleuchtung also optional.
Nicht so ohne Weiteres ausschalten kann man dagegen die Beleuchtung des Power-Buttons, dieser leuchtet im Betrieb immer blau. Zusätzlich ist noch eine rote LED integriert, die beim Festplattenzugriff aktiv wird. Dann wird der Power-Button also zweifarbig.
Durch die Ausrichtung nach unten ist die Front des optischen Laufwerks nicht sichtbar. Damit stört keine beige Platte im schwarzen Gehäuse. Allerdings sollte das Laufwerk für den vertikalen Einbau geeignet sein, sprich: entsprechende Halterungen für DVD oder CD in der Lade besitzen.
Durch die beiden vergitterten Auslässe in der linken Seitenwand sind Prozessor- und Grafikkartenkühler zu erkennen. Hier ist auch ein kleiner Schönheitsfehler zu bemängeln. Warum hat GMC zur Befestigung des Lufttunnels silberne und keine schwarzen Schrauben verwendet?
Der vormontierte 80mm Gehäuselüfter (0,12A) ist nicht unbedingt als laut zu bezeichnen, aber trotzdem für Silent-Anwender ungeeignet. Diese sollte eher ihre eigenen Lüfter verwenden und dann auch am Mainboard anschließen.
Negativ fielen deutliche Vibrationen unseres alten DVD-Laufwerks auf. Durch die direkte Verschraubung am Gehäuse übertrugen sich diese ungefiltert und waren beim Desktop-Betrieb auch auf dem Schreibtisch deutlich spürbar. Falls das Gehäuse auf dem Schreibtisch stehen soll, ist eine Dämmung deshalb unbedingt empfehlenswert.
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