Nvidia GeForce und PhysX

Kommender Treiber ermöglicht Physikberechnungen, SLI nicht notwendig

Im Gespräch mit Hartware.net hat Nvidia Einzelheiten zur Umsetzung der Anfang des Jahres aufgekauften PhysX Technologie auf GeForce Grafikkarten verraten. Mit einem künftigen Treiber wird es möglich sein, in den Spielen, die PhysX von Ageia unterstützen, die Physikberechnungen auch mit dem Grafikchip durchzuführen. Besonders interessant dabei: man benötigt nicht unbedingt ein System mit nForce SLI Chipsatz und zwei gleichartigen Grafikkarten.

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Zum Einen wird eine einzelne GeForce GTX 280 in der Lage sein, die Physikberechnungen parallel zur Grafikdarstellung zu berechnen. Sie sei leistungsfähig genug. Zum Anderen kann man bei einem System mit zwei oder drei Grafikkarten eines der Modelle für die Physikberechnungen abstellen. Mindestvoraussetzung: es muss sich um eine GeForce 8 Grafikkarte handeln. Man braucht aber nicht zwingend ein SLI-fähiges Mainboard mit nForce Chipset. Die Kommunikation läuft über den PCI Express Bus, es können also auch Dual-VGA-fähige Mainboards mit Chipsätzen von Intel oder AMD eingesetzt werden.
Das ermöglicht dem Anwender, der beispielsweise eine GeForce 8600 Grafikkarte besitzt, beim Neukauf einer stärkeren Grafikkarte das ältere Modell künftig für Physikbeschleunigung einzusetzen, wenn ein Mainboard mit zwei PCIe Graphics Steckplätzen vorhanden ist.
Wann genau der PhysX-fähige Treiber erscheint, wollte Nvidia noch nicht sagen.

Quelle: Eigene

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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