Nvidia: Weitere Chip-Probleme?

Angeblich auch Grafikchips für Desktops von Matrialschwächen betroffen

Bekanntlich hat Nvidia einige Probleme mit Materialschwächen bei Grafikchips für Notebooks. Dell und Hewlett-Packard haben bereits entsprechend reagiert. Jetzt wird berichtet, dass sich diese Schwierigkeiten nicht auf den Mobilbereich beschränken. Angeblich sei jeder von Nvidia produzierte Grafikchip der letzten Jahre betroffen. Allerdings sei es höchst unwahrscheinlich, dass man als Besitzer einer GeForce Grafikkarte wegen der Materialschwächen Probleme bekommt.

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Kernproblem sei die Verbindung von Grafikchip an sich und dessen Chip-Gehäuse. Kommt es zu häufigeren Temperaturchwankungen wie in Notebooks, bei denen der Läufter oft nur kurz anläuft, um den Grafikchip kurzzeitig abzukühlen, und sich dann wieder abschaltet, wird das von Nvidia verwendete Material mit der Zeit spröde und ist dann anfällig für einen Defekt.
Auf Grafikkarten kommen solche Temperaturschwankungen deutlich seltener vor, da die Kühllösungen effizienter und die Temperaturen im Gehäuse stabiler sind.
So ist derzeit auch nichts von größeren Ausfällen seitens der vermutlich vor allem betroffenen GeForce 8400 und 8600 Grafikkarten bekannt. In der Redaktion von Hartware.net ist nach etwas mehr als einem halben Jahr Betriebsdauer eine ab Werk passiv gekühlte GeForce 8600 GT (Test) ausgefallen, aber das kann auch andere Ursachen gehabt haben.

Quelle: Fudzilla

Frank Schräer

Herausgeber, Chefredakteur und Webmaster

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