Händler zweifeln an Sonys PSP Go!

Englische Händler glauben Sonys neue Handheld-Version wird ein Flop

Zwei englische Spiele-Ladenketten zweifeln am Erfolg der PSP GO!: „Will ich diesen Artikel in den Lagerbestand nehmen? Momentan sehe ich keinerlei Grund die PSP Go! in unser Dauerangebot aufzunehmen.“, sagt Don McCabe als Sprecher der Chips-Kette, welche in England 36 Filialen führt. Chris Harwood von Grainger Games, einer Ladenkette mit 21 Geschäften, stimmt der Konkurrenz zu: „Der Preis scheint zu hoch, besonders wenn man betrachtet wie sich PSPs momentan verkaufen.“

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Die PSP Go! soll in England für umgerechnet 235 – 270 Euro über die Ladentheke wandern. „Die PSP-Modelle die wir momentan führen, können wir aber schon zum Preis von 150 Euro kaum an den Mann bringen. Wir versuchen durch eigene Bundles den Bestand zu reduzieren. Die PSP scheint einfach tot zu sein und nichts verkauft sich aktuell auf dieser Konsole.“, setzte Harwood fort.

Beide Ladenketten sind im Vergleich zu Englands Größen wie GAME oder GameStation relativ klein, aus diesem Grund lassen sich die Anmerkungen nicht auf die gesamte Branche beziehen. Vielleicht wollen die Händler die Bedeutung der PSP Go! auch nur herunterspielen, da es eine digitale Plattform ist und sämtliche Software außerhalb der üblichen Händlerkanäle über das Internet vertrieben wird.

Quelle: bit-tech

André Westphal

Redakteur

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