Neil Armstrong betritt Mond dank NVIDIA CUDA in High Definition

(Auszug aus der Pressemitteilung)

Santa Clara, Kalifornien, 5. August 2009 – Als das originale NASA-Video von der Mondlandung versehentlich zerstört wurde, schien es, als wäre das visuelle Zeugnis eines historischen Ereignisses der Menschheitsgeschichte unwiederbringlich verloren. Glücklicherweise konnte mit der digitalen Videorestaurierungs-Technologie von Lowry Digital, unterstützt von NVIDIA Tesla GPUs mit der CUDA-Technologie, TV-Material des Originalvideos so optimiert werden, dass Neil Armstrong den Mond heute in High-Definition-Qualität betritt.

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Buzz Aldrin beim Verlassen der Mondlandefähre

Lowry Digital hat mehrere Video-Quellen für die Produktion des Footage-Materials genutzt: zum Beispiel auch Aufnahmen mit geringer Qualität wie TV-Material oder einen 8-mm-Film, der mit einer Videokamera in der NASA Honeysuckle Creek Tracking Station in Australien aufgenommen wurde. Das neue Apollo-Video wurde durch Beseitigung von störenden Nebeneffekten wie Geräuschen, Flimmern, dunklen Ecken, Unschärfen und Schlieren optimiert, um eine hohe Kontrastschärfe und verbesserte Auflösung zu erzielen.


Aldrin und Amstrong beim Enthüllen der Gedenktafel

„Durch NVIDIA CUDA konnte Lowry Digital in einer praktischen und effizienten Weise weit komplexere Bildbearbeitungs-Algorithmen entwickeln und nutzen, als es bisher möglich war“, betont John D Lowry, Gründer von Lowry Digital. „Dies hat die Bildqualität und operative Effizienz entscheidend verbessert.“

NVIDIA Tesla GPUs sind parallele High-Performance-Prozessoren, die Rechenoperationen im Verbund mit CPUs durchführen können. Rechenintensive Applikationen wie die digitale Videorekonstruktion nutzen die massiv-parallele Power der GPU, während der sequenzielle Teil des Applikations-Codes auf der CPU läuft. Dies beschleunigt den Gesamtprozess und verringert die erforderliche Bearbeitungszeit erheblich.


Hissen der amerikanischen Flagge

Die Optimierung jedes Video-Frames auf einem rein CPU-basierten System würde 20 bis 45 Minuten dauern. Mit Tesla GPUs liegt die Performance-Steigerung beim 100-Fachen, dadurch wird die Rekonstruktionszeit pro einzelnem Frame auf Sekunden reduziert. Das finale Apollo-11-Video hat eine Laufzeit von 2,5 Stunden in HD-Qualität.

„Durch die Rekonstruktion von Lowry Digital kamen Details im Apollo-11-Video zum Vorschein, die vorher nicht sichtbar waren“, erklärt Andy Keane, General Manager der Tesla Business Unit bei NVIDIA. „Man kann jetzt die Gesichter von Neil Armstrong und Buzz Aldrin hinter dem Helmvisier sehen, die Sterne auf der US-Flagge und beeindruckende Details auf der Mondoberfläche.“

Videosequenzen und Bildmaterial des rekonstruierten Apollo-11-Films

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