Sony will klassische E-Book-Reader

Keine Tastaturen oder farbige Bildschirme

Sony, einer der Pioniere auf dem E-Book-Sektor, will in Zukunft wahrscheinlich weder auf farbige Bildschirme noch integrierte Tastaturen wie bei Amazons Kindle setzen. Laut Sony wären Farbdisplays mit elektronischem Papier noch nicht ausgereift genug – die Kontraste seien zu schlecht. Zwar könnte Sony auf LCDs setzen, das würde allerdings den Stromverbrauch stark erhöhen. Fujio Noguchi, Vizepräsident der Abteilung für digitale Bücher bei Sony Electronics, erklärt, dass Sony aus diesen Gründen weiter auf klassische Schwarz-Weiß-Lesegeräte setzen wolle.

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Aktuell nutzt Sony sogenanntes „elektronisches Papier“ der Firma E Ink. Das elektronische Papier verbraucht wesentlich weniger Strom als LCDs und bietet dennoch sehr gute Kontrastwerte – wichtig für das angenehme Lesen.

Auch Tastaturen will das Unternehmen aussparen. Noguchi erklärt: „Für uns ist es wichtig E-Book-Reader ohne Tastaturen anzubieten und stattdessen vielfältige Inhalte anzubieten“. Sony wolle die Geräte so unkompliziert wie möglich gestalten.

Laut dem Unternehmen floriert der Markt und man erwarte für 2010 noch höhere Absätze als 2009.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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