Veralten Apples Macs?

Unternehmen konzentriert sich auf mobile Gadgets

In letzter Zeit geht es bei Apple im Grunde immer um das neue iPhone oder das iPad und seine möglichen Nachfolger. Verliert Apple dabei die Macs aus den Augen? Etwa unterstützt Apple immer noch keine Blu-rays, USB 3.0 oder stereoskopisches 3D für Spiele. Firmen wie Sony bieten etwa Blu-ray in ihren Rechnern bereits seit 4 Jahren an. Apples Geschäftsführer, Steve Jobs, bezeichnete Blu-ray hingegen noch 2008 als „eine Packung voll Schmerz“ und bekräftigte seine Abneigung gegen das HD-Medium auch 2010. Entwickeln sich die Macs demnach noch genügend weiter?

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Auch für Spieler sind Macs nur bedingt interessant. Während iPhone und iPad mit zahlreichen Spiele-Apps versorgt sind, können Mac-Besitzer Top-Titel wie „Crysis“ nicht genießen. Apple bemüht sich in diesem Bereich wenig um Abhilfe. Auch die Grafikkarten der Macs sind nicht für moderne 3D-Spiele gerüstet.

Auch bei USB 3.0 gibt sich Apple bisher zurückhaltend, während andere Hersteller wie Dell, HP und MSI bereits auf den Standard setzen. Ähnlich ergeht es Mac-Freunden bei zahlreichen Sicherheitstechniken wie Fingerabdrucks-Scannern, ferngesteuerten Updates oder Systemwiederherstellungen und Intels Diebstahlsicherungen.

Im Bereich der mobilen Gadgets kann Apple seine Position demnach mehr und mehr ausbauen, doch bei seinen traditionellen Macs scheinen mehr Neuerungen angebracht.

Quelle: Xbitlabs

André Westphal

Redakteur

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