HP erklärt Tintenpatronen-Preise

Warum Drucker günstig aber Patronen teuer sind

Wer einen neuen Drucker kauft, muss meist weniger Geld ausgeben, als wenn er eine Ersatz-Tintenpatrone benötigt: Das ist der Haken an Tintenstrahl-Druckern, die Hardware an sich ist günstig, aber das Nachfüllen ist kostspielig. Es ist das gleiche Modell wie bei Rasierern und Klingen. Dennoch erscheinen vielen Anwendern die Preise für ein kleines bisschen Tinte unverständlich. HP rechtfertigt nun die Preise und erklärt, dass das Unternehmen jährlich 1 Milliarde US-Dollar allein in die Tinten-Forschung stecke.

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Eventuell könnte es Anwendern helfen, wenn die Unternehmen die Flüssigkeitsmenge prominent nennen würden. Doch Thom Brown, Marketing-Manager bei HP, widerspricht: „Das würde die Kunden nur noch mehr verwirren. Jedes System hat eine eigene Methode, um die Tinte zu nutzen bzw. die Größe der Tropfen variiert. Allein durch das Flüssigkeitsvolumen könnte man diese Unterschiede nicht erfassen“.

Stattdessen gibt HP demnach an für wie viele Seiten eine Tintenpatrone ausreichen sollte. Diese Angeben beziehen sich allerdings nur auf Schwarz-Weiß-Text und es liegen keine standardisierten Messmethoden vor. Viele Kunden zeigen sich weiter enttäuscht.

Als Alternativen bleiben weiterhin Laser-Drucker oder günstige Patronen von Dritthändlern, die allerdings teilweise nicht die gleiche Qualität erreichen wie die Originale.

Quelle: TomsHardware

André Westphal

Redakteur

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