Analysten bezweifeln 3D-Erfolg

3D wird sich verbreiten, aber ein Nischenprodukt bleiben

Manche Anwender sind bereits als „Early Adopter“ auf den 3D-Zug aufgesprungen, andere zweifeln am Erfolg der Technik. Simon Murray, Analyst der Firma Informa Telecoms & Media, stimmt den Skeptikern zu: Murray denkt die Industrie verkläre 3D zur neuen Revolution. Er sieht zunächst kein Potential für den Erfolg auf dem Massenmarkt. Seiner Meinung nach soll sich 3D zwar weiter verbreiten, vorerst aber nicht über ein Nischendasein hinauskommen. Bis 2015 prophezeit er 22,2 Millionen 3D-Fernseher in Haushalten von 53 Ländern. Das sind 1,6 % aller Fernseh-Haushalte.

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Murray erläutert seine Prognose: „Wir glauben, dass sich 3D-Fernseher durchaus ausbreiten können, aber erst wenn die Anwender keine Brillen mehr tragen müssen, werden 3D-Techniken sich auf dem Massenmarkt durchsetzen. Und das wird vermutlich erst nach 2015 der Fall sein“.

Bis dahin bewertet Murray 3D-Fernsehen als „erfolgreiches Nischenprodukt“ – dank der Unterstützung durch Gerätehersteller und Pay-TV-Anbieter. Noch gebe es aber zu wenig Inhalte, um ein breites Publikum vom Umstieg zu überzeugen. Außerdem sei der Wechsel zu HD-Fernsehern noch nicht lange genug her.

Quelle: Videonet

André Westphal

Redakteur

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